Osteuropa

Eisbaden in Osteuropa Wintervergnügen für Hartgesottene

Menschen am Strand
Nach Mielno an der polnischen Ostseeküste kommen jedes Jahr im Februar Tausende Menschen zum Internationalen Treffen der Eisbader. Bildrechte: Centrum Kultury Mielno
Menschen am Strand
Nach Mielno an der polnischen Ostseeküste kommen jedes Jahr im Februar Tausende Menschen zum Internationalen Treffen der Eisbader. Bildrechte: Centrum Kultury Mielno
Menschen am Strand
Eisbader aus Polen, Deutschland, Schweden und der Ukraine gehen gemeinsam in der winterlichen Ostsee schwimmen - manche halten es mehrere Minuten im Wasser aus. Die Ostsee hat zu dieser Zeit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Bildrechte: Centrum Kultury Mielno
Kostümierte Frauen
Da das Treffen in der Karnevalszeit stattfindet, steigen viele auch kostümiert ins eiskalte Wasser. Bildrechte: IMAGO
Eisschwimmer Karneval in Mielno nahe Koszalin (Köslin).
Die Winterschwimmer werden in Polen "Walrösser" genannt. Doch dieses "Walross" tarnt sich lieber als Eisbär. Bildrechte: IMAGO
Eisbader sitzen am Jezioro Zegrzynskie auf dem Weg ins kühle Nass am Rande des Eisloches. Die Kälte spiegelt sich deutlich in ihrer Mimik wieder.
In Polen ist das Eisbaden Trendsport. Bildrechte: IMAGO
Eisbaden in der Danziger Bucht - eine Männergruppe geht im Dunkeln bei Schneetreiben ins Wasser der Ostsee.
Vor allem junge Leute treffen sich bis zu vier Mal die Woche, um gemeinsam in Eislöcher oder in die Ostsee zu steigen. Hier eine Gruppe, die regelmäßig in der Danziger Bucht baden geht. Bildrechte: Konrad Sarnowski
Eisbaden in der Danziger Bucht - eine mutige Frau springt von einem Steg ins Wasser.
Anfänger sollten nur wenige Sekunden im Wasser bleiben. Viele tragen spezielle Schuhe und Handschuhe, um sich etwas vor der Kälte zu schützen. Bildrechte: Konrad Sarnowski
Ein Pope hockt auf einem Holzsteg, hält ein Kreuz ins Wasser und segnet das Loch im Eis.
Eine lange Tradition hat das Eisbaden in Russland. Zum Epiphanias-Fest, das dort am 19. Januar gefeiert wird, segnen orthodoxe Priester die Löcher im Eis. Sie werden "Jordans" genannt - nach dem Fluss Jordan, in dem Jesus getauft wurde. Bildrechte: IMAGO
Gläubige in einem Eisloch nahe der Peter-und-Paul-Festung
Die orthodoxen Christen reinigen sich beim Bad im eisigen Wasser symbolisch von ihren Sünden.
(Über dieses Thema berichtete MDR aktuell auch im TV: 19.01.2018 | 17:45 Uhr.)
Bildrechte: imago/Russian Look
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Gläubige in einem Eisloch nahe der Peter-und-Paul-Festung
ie russisch-orthodoxe Kirche weist jedes Jahr zu Epiphanie darauf hin, dass ein Bad im eiskalten Wasser keine Pflicht ist. Doch jedes Jahr lassen sich unzählige Gläubige das Ritual nicht entgehen. Korrekterweise taucht der reuige Sünder drei Mal unter und bekreuzigt sich nach jedem Auftauchen.
(Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: Sachsenspiegel | 06.01.2017 | 19:00 Uhr)
Bildrechte: imago/Russian Look