Lebensgefährlich: Eiszapfen in St. Petersburg

Eiszapfen hängen an einem Baum
Ein Wintermärchen in St. Petersburg: Schnee und dicke Eiszapfen, die im Licht der nächtlichen Großstadt funkeln. Bildrechte: IMAGO
Eiszapfen hängen an einem Baum
Ein Wintermärchen in St. Petersburg: Schnee und dicke Eiszapfen, die im Licht der nächtlichen Großstadt funkeln. Bildrechte: IMAGO
Eiszapfen hängen an einer Dachrinne
Auch eine schöne Skulptur. Sie lässt allerdings schon erahnen, dass die Zapfen auch gefährlich werden können. Bildrechte: dpa
Eiszapfen hängen an einem Hausdach
In St. Petersburg sieht man solche "Installationen" jeden Winter. Das liegt vor allem daran, dass viele Häuser der Stadt in keinem guten Zustand sind. Bildrechte: dpa
Ein junger Mann raucht am Fenster in St. Petersburg. Riesige Eiszapfen umrahmen das Fenster.
Die ungeheuerliche Eiszapfenbildung hat nach Ansicht von Experten aber auch mit der Bauweise der Häuser zu tun: Viele Häuser haben nach skandinavischem Vorbild ein Flachdach. Die Stadtverwaltung spricht von rund 6.500 Gebäuden. Bildrechte: IMAGO
Eine Schneelawine fällt vom Dach.
Jeden Winter werden durch herabstürzende Eiszapfen in St. Petersburg viele Autos zum Teil schwer beschädigt. Gefährlich sind die Speere aus Eis jedoch vor allem für Fußgänger. Bildrechte: IMAGO
Ein Bild eines toten Jungen am Unfallort
2011 wurde ein 6 Jahre alter Junge Opfer von herabstürzenden Eiszapfen. Ein Jahr später erschlugen Eiszapfen eine 44-jährige Frau. Bildrechte: IMAGO
Zwei Männer schiben Schnee vom Dach.
Verantwortlich für die Räumung der Dächer sind in St. Petersburg die Hauseigentümer. Kommen sie ihrer Pflicht nicht nach, drohen ihnen Geldstrafen bis zu umgerecht 7.400 Euro. Bildrechte: IMAGO
Menschen laufen an Eiszapfen vorbei.
Doch wo kein Kläger, da kein Richter. Und deshalb hat nach Angaben der "Deutschen Moskauer Zeitung" ein Abgeordneter des Petersburger Stadtparlaments jetzt eine Eiszapfen-App vorgeschlagen. Passanten sollen bedrohliche Eiszapfen dann fotografieren und melden. Bildrechte: IMAGO
Ein Mann hängt an einer Hausfront und befreit das haus vom Eis
Eine Firma will das Eiszapfenproblem nun mithilfe von Mikrowellen entschärfen. Eingebaut in den Regenrinnentrichtern sollen die Geräte dafür sorgen, dass der Ablauf frei bleibt. Bildrechte: IMAGO
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