Alles "Goldzug" auf Schloss Fürstenstein

Eine Reenactment-Gruppe stellt im Garten von Schloss Fürstenstein nach, wie die Geschichte des Goldzuges abgelaufen sein könnte.
Die Nazi-Vergangenheit des Schlosses übt auch heute noch eine schaurige Faszination auf viele Besucher aus. Eine Reenactment-Gruppe stellt für die Gäste des Festivals nach, wie die Geschichte des Goldzuges abgelaufen sein könnte. Es gibt viel Rauch, Schüsse und Männer in Wehrmachtsuniformen.  Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Andrang vor Schloss Fürstenstein bei Walbrzych (Polen)
Der "Goldzug" beschert dem Schloss einen nie da gewesenen Andrang: Hunderte Menschen stehen Schlange, um ein Ticket für das "Festival der Geheimnisse" zu bekommen. Bei der Veranstaltung gibt es Vorträge und Diskussionen über regionale Geschichte und Archäologie. In diesem Jahr dreht sich alles um den Goldzug. Bildrechte: MDR/Jörg Winterbauer
Werbeplakat für Bier
Der Geschäftsmann Dariusz Domagala hat sich die Marke "Goldzug" schützen lassen. Er verkauft unter anderem Goldzug-Kleidung, Goldzug-Wein und Goldzug-Bier. In der Stadt hängen einige Werbeplakate für sein Goldzugbier. Der Slogan: "Das geheimnisumwitterte Bier. Entdecke den Geschmack des größten Geheimnisses dieses Jahrhunderts." Wer es bis ins Schloss geschafft hat, kann sich mit einem Goldzug-Bier belohnen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Bier wird unter dem Label "Goldzug" vermarktet
Auch das Bier vom Fass findet viele Abnehmer. Domagala erklärt die Faszination des Goldzuges so: "Nazis und Gold, das funktioniert immer. Es regt die Fantasie der Leute an." Bildrechte: MDR/Jörg Winterbauer
Polnische Pralinen, die das "Goldzug"-Label tragen
Auch die Betreiber des Schlosses verkaufen Goldzug-Produkte, etwa diese Goldzug-Süßigkeiten. Man kann sie unter anderem an der Ticket-Kasse kaufen. Bildrechte: MDR/Jörg Winterbauer
Selbst Eis wird mit dem Goldzug-Label vermarktet
Das Eis auf dem Schloss wird natürlich ebenfalls mit dem Goldzug beworben. Bildrechte: MDR/Jörg Winterbauer
Hobby-Historiker Piotr Koper und Andreas Richter wollen den Zug ausgraben
Die Hobbyhistoriker Andreas Richter (links) und Piotr Koper (Bildmitte) auf der letzten Pressekonferenz vor den Grabungen. Die beiden wollen den Goldzug mit ihrem Georadar in sieben Metern unter der Erde entdeckt haben. Der Druck auf die beiden ist groß: In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob sie Recht haben oder ob man sie als Phantasten in Erinnerung behalten wird. Doch sie geben sich locker: "Das wichtigste ist, dass wir alle Spaß haben", sagt Koper. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Eine Reenactment-Gruppe stellt im Garten von Schloss Fürstenstein nach, wie die Geschichte des Goldzuges abgelaufen sein könnte.
Die Nazi-Vergangenheit des Schlosses übt auch heute noch eine schaurige Faszination auf viele Besucher aus. Eine Reenactment-Gruppe stellt für die Gäste des Festivals nach, wie die Geschichte des Goldzuges abgelaufen sein könnte. Es gibt viel Rauch, Schüsse und Männer in Wehrmachtsuniformen.  Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zamek Książ (früheres Schloss Fürstenstein) im polnischen  Walbrzych (Waldenburg)
1943 sollte Schloss Fürstenstein - das größte und prunkvollste Schloss Schlesiens - zum Führerhauptquartier ausgebaut werden. Im Schloss sollten das Oberkommando der Wehrmacht, das Oberkommando der Luftwaffe sowie die Reichsführung SS untergebracht werden. Etwa 3.000 Häftlinge und Zwangsarbeiter schlugen im Zuge des Umbauarbeiten ein Tunnelsystem mit einer Länge von etwa zwei Kilometern aus dem Felsen. Bildrechte: IMAGO
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Das Gebiet am Bahnkilometer 65 zwischen Wroclaw (Breslau) und Walbrzych (Waldenburg) wurde abgesperrt.  An dieser Bahnstrecke in der Nähe von Walbrzych  sollen die Nazis den sagenumworbenen Goldzug versteckt haben
Das Gebiet um den Bahnkilometer 65 zwischen Wrocław (Breslau) und Wałbrzych (Waldenburg) wurde abgesperrt. An dieser Bahnstrecke in der Nähe von Wałbrzych sollen die Nazis den sagenumwobenen Goldzug versteckt haben. Bildrechte: IMAGO