Russland Bauboom in Russland - Die großen Infrastrukturprojekte

Flughafen Platov in Rostow am Don, 2017
BER-Architekten aufgepasst! In Russland werden komplett neue Flughäfen für die Fußball-Weltmeisterschaft aus dem Boden gestampft. Und das in kürzester Zeit. So geschehen in der WM-Stadt Rostow am Don. Der alte sowjetische Flughafen war nicht mehr repräsentativ genug. Der neue heißt "Platov International Airport" und wurde von Juli 2016 bis  Dezember 2017 in der Steppe gebaut. Er soll das wichtige Drehkreuz in Südrussland werden. Bildrechte: dpa
Flughafen Platov in Rostow am Don, 2017
BER-Architekten aufgepasst! In Russland werden komplett neue Flughäfen für die Fußball-Weltmeisterschaft aus dem Boden gestampft. Und das in kürzester Zeit. So geschehen in der WM-Stadt Rostow am Don. Der alte sowjetische Flughafen war nicht mehr repräsentativ genug. Der neue heißt "Platov International Airport" und wurde von Juli 2016 bis  Dezember 2017 in der Steppe gebaut. Er soll das wichtige Drehkreuz in Südrussland werden. Bildrechte: dpa
Flugzeug grün
Auch andere Flughäfen werden herausgeputzt, selbst wenn es sich bei dem neuen Terminal am Flughafen Simferopol auf der Krim vermutlich um ein Prestigeprojekt und gezielte Machtdemonstration Russlands gegenüber der Ukraine handeln dürfte. Ausschließlich russische Maschinen starten und landen dort. Bildrechte: IMAGO
Terminal
Die Fassade des neuen Terminals in Simferopol soll die Wellen des Schwarzen Meeres nachahmen – so die Architekten. Am 16. April 2018 wurde der neue Teil des Flughafens eingeweiht - nach nur 22 Monaten Bauzeit. Bildrechte: IMAGO
Ein Zug fährt 2004 auf der Baikal-Amur-Magistrale
Nicht nur an den Luftverkehr wird gedacht, sondern auch an eine der berühmtesten und längsten Eisenbahnstrecken der Welt – die Transsibirische Eisenbahn "Transib". 9.288 Kilometer ist die Strecke lang und ziemlich sanierungsbedürftig. Bildrechte: dpa
Reparatuarbeiten an der R297 Amur-Fernstraße, 2017
Seit 2014 wird die wichtige Baikal-Amur-Magistrale ausgebaut, die in Sibirien in Taischet im Oblast Irkutsk beginnt und in den Fernen Osten Russlands führt. Sieben Milliarden Euro lässt sich Russland das Infrastruktur-Projekt kosten. Dafür werden aber auch 90 Bahnstationen und 85 Brücken saniert. 500 Kilometer Zweitgleis werden verlegt, sowie 350 Kilometer Oberleitung. Bildrechte: dpa
Wladimir Putin bei einer Videokonferenz zur Baustelle des zweiten Baikaltunnels
Mega-Tunnel als Kernprojekt der Sanierung der Transsibirischen Eisenbahnstrecke: im März startete der Bau eines zweiten Tunnels durch das Baikalgebirge. Der Baubeginn wurde live zu Präsident Putin übertragen. Der neue Tunnel soll 6.682 Meter lang werden. Und den ersten Tunnel der Eisenbahnstrecke entlasten. Diesen gibt es bereits seit 1985, doch  der erste Tunnel kann den Verkehr nicht mehr bewältigen.   Bildrechte: dpa
Luftaufnahme einer Straßenkreuzes in Moskau, 2017
Moskau – Herrin der Ringe. Eine weitere Umgehungsstraße der Superlative soll um Moskau entstehen,  520 Kilometer lang und weit vor den Toren der Hauptstadt. Denn es gibt schon mehrere Ringautobahnen um die Metropole herum. Vom neuen Ring sind aber bisher nur Teilstücke fertig. Bildrechte: dpa
Blick auf die Krim Brücke
Eines der bekanntesten Infrastrukturprojekte und gerade erst für PKW freigegeben – die 19 Kilometer lange Krim-Brücke. Sie verbindet die Halbinsel Krim mit dem russischen Festland. Bildrechte: Infozentr Krymskii Most
Brücke bei Nacht
Die Brücke soll die strategische Position von Russland gegenüber der Ukraine stärken. Und löst auch die bisher längste Brücke Europas als Rekordhalter ab. Die Ponte Vasco da Gama über den Tejo in Portugal ist mit 17,2 Kilometer genau 1,8 Kilometer kürzer. Länger übers Meer bauen nur die Chinesen, die Qingdao-Jiaozhou ist
36,48 Kilometer lang.
Bildrechte: IMAGO
Krim-Brücke über die Straße von Kertsch
Die russische Brücke führt über die Meerenge von Kertsch im Schwarzen Meer und verbindet Russland mit der Krim. Russland beansprucht die Halbinsel seit gut vier Jahren für sich. Die internationale Staatengemeinschaft erkennt das nicht an. Bisher dürfen noch keine LKW auf das Bauwerk, erst Ende 2018.
(Über dieses Thema berichtete der MDR auch in "MDR aktuell" | 01.03.2018.)
Bildrechte: dpa
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Luftaufnahme einer Straßenkreuzes in Moskau, 2017
Moskau – Herrin der Ringe. Eine weitere Umgehungsstraße der Superlative soll um Moskau entstehen,  520 Kilometer lang und weit vor den Toren der Hauptstadt. Denn es gibt schon mehrere Ringautobahnen um die Metropole herum. Vom neuen Ring sind aber bisher nur Teilstücke fertig. Bildrechte: dpa