Osteuropa

Chemieunfall auf der Krim: Saurer Regen, roter Schleim und Atemnot

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Viele fragten sich, was mit ihrer Stadt geschieht, und hatten schnell das örtliche Chemiewerk "Titan" im Verdacht, das Titandioxid herstellt. Doch die Verantwortlichen dort bestritten, dass es im Werk Unregelmäßigkeiten gegeben habe. "Titan" trage keine Verantwortung dafür, dass etwa Spielplätze über Nacht verrosteten…  Bildrechte: Facebook-Account Alexandr Jurew
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Am Morgen des 25. August stellten die Einwohner der Stadt Armjansk im Norden der Krim merkwürdige Veränderungen fest. Haushaltsgeräte aus Metall, wie dieser Wasserkocher, liefen plötzlich rostbraun an. Bildrechte: Facebook-Account Alexej Sidorenko
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Auf alle Oberflächen legte sich ein dunkler, schmieriger Film, wie User in den sozialen Netzwerken berichteten. Pflanzen wurden plötzlich welk. Bildrechte: Twitter-Account RoksolanaToday&Крым
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Auf Facebook, Twitter und Co. finden sich dutzende Berichte darüber, dass es säuerlich gerochen habe in Armjansk. Menschen hatten Atemprobleme, bekamen Hautausschläge und Kopfschmerzen. Den Apotheken der Stadt gingen die Atemmasken aus, wie dieses Bild zeigt.  Bildrechte: Facebook-Account Alexandr Talipov
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Viele fragten sich, was mit ihrer Stadt geschieht, und hatten schnell das örtliche Chemiewerk "Titan" im Verdacht, das Titandioxid herstellt. Doch die Verantwortlichen dort bestritten, dass es im Werk Unregelmäßigkeiten gegeben habe. "Titan" trage keine Verantwortung dafür, dass etwa Spielplätze über Nacht verrosteten…  Bildrechte: Facebook-Account Alexandr Jurew
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… oder Autoteile eine Art Patina ansetzten und…  Bildrechte: Facebook-Account Elena Lysenko
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… sich grün verfärbten. Experten sehen das jedoch als Hinweis dafür, dass sich Schwefelsäure in der Luft befindet. Allerdings habe eine Experten-Kommission der Regierung nur leicht erhöhte Werte in der Luft feststellen können, sagte Sergej Aksjonow, Regierungschef der Republik Krim. Bildrechte: Twitter-Account RoksolanaToday&Крым
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Vor wenigen Tagen ordnete Aksjonow trotzdem die Evakuierung der 22.000-Einwohner-Stadt an. Laut Medienberichten haben mittlerweile rund 8.000 Kinder und Frauen die Stadt mit Bussen verlassen und halten sich in Kurorten im Süden der Krim auf. Bildrechte: Facebook-Account Alexej Sidorenko
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Aksjonow betonte, die Evakuierung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen und sage nichts über eine reale Bedrohung in der Stadt aus. Viele User kritisieren, dass die Verantwortlichen nur scheibchenweise mit der Wahrheit rausrücken und den Vorfall herunterspielen. Bildrechte: Instagram-Account Aleksandra Prokofeva
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Bei einigen Usern hat bereits Galgenhumor eingesetzt, wie diese Szene von einer "Armjansker Hochzeit" zeigt. (Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL auch im TV: 07.09.2018 | 17:45 Uhr.) Bildrechte: Facebook-Account Alexej Sidorenko
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