Handwerk aus dem Osten

Blüthner Klavier
Blüthner Flügel, Leipzig Flügel aus der 1853 gegründeten Julius Blüthner Pianofortefabrik sind weltweit eine Legende. Auf den Instrumenten aus dem Leipziger Westen spielten Claude Debussy, Franz Liszt, Gustav Mahler, Richard Wagner oder Peter Tschaikowski. Auch die Verstaatlichung des Unternehmens 1948 mit einhergehender Umbenennung in VEB Blüthner Pianos konnte der Qualität und dem exzellenten Ruf der Instrumente nichts anhaben. Seit 1990 ist das Unternehmen wieder im Familienbesitz. Bildrechte: ddp
"Glashütte Original"-Uhr, Modell "PanoLunarTourbillon", Preis: 95.000 EUR.
Glashütte Original, Glashütte Die Uhrenmanufaktur "Glashütte Original" ist neben "A. Lange und Söhne" das zweite traditionsreiche Luxusuhrenunternehmen, das in der sächsischen Kleinstadt Glashütte beheimatet ist. Ebenso wie die Zeitmesser von "Lange und Söhne" sind auch die von "Glashütte Original" ausschließlich handgefertigt und von ähnlicher Exklusivität. 2012 stellte die Manufaktur das außergewöhnlichste Modell der langen Firmengeschichte vor – die Armbanduhr "Grande Cosmopolite Tourbillon". Die auf 25 Stück limitierte Auflage dieser Uhr ist mit allen Finessen wie einem ewigen Kalender, einem Mondphasen- und Zeitzonenanzeiger versehen und kostet - 325.000 Euro. (Im Bild: das Modell "PanoLunarTourbillon". Preis: 95.000 EUR) Bildrechte: Glashütte Original
Luxus-Yacht
Sunreef Yachts, Gdansk (Danzig) Seit 2002 fertigt die französische Firma "Sunreef Yachts" luxuriöse Segelyachten und Katamarane auf dem Gelände der einstigen "Lenin-Werft" in Danzig. Die Boote von "Sunreef Yachts" sind weltweit gefragt und sehr teuer – unter einer Million Euro ist keines der Modelle zu haben. Vor einigen Jahren besuchte Lech Walesa die Bootsbauer von "Sunreef" und zeigte sich sehr angetan darüber, was diese hier an seiner einstigen Wirkungsstätte auf die Beine gestellt haben. Bildrechte: Sunreef Yachts
Herender Porzellan
Herender Porzellan, Ungarn Wann immer die Etikette eine freundliche Geste in Form eines ansprechenden Präsentes erforderte, beehrte Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und König von Ungarn, Hochadel und Königshäuser mit Figuren und Geschirr aus der 1826 gegründeten Porzellanmanufaktur Herend. Mittlerweile ist die Herender Manufaktur die größte Europas. Dem Anspruch aus kaiserlichen Zeiten, ausschließlich Luxusporzellan herzustellen, ist man in Herend, einer kleinen Stadt, 50 Kilometer vom Balaton entfernt gelegen, bis heute treu geblieben: Die ausschließlich von Hand dekorierten Stücke gelten nach wie vor als "Porzellan für feine Leute". (Über dieses Thema berichtete der MDR im TV in "MDR Zeitreise", 02.05.2017, 21:14 Uhr.) Bildrechte: MDR/Gute Reise TV
Luxus-Uhr "Grande Complication" von A. Lange & Söhne.
A. Lange und Söhne, Glashütte Sie zählen zu den begehrtesten und teuersten Uhren der Welt – die mechanischen und samt und sonders handgefertigten Zeitmesser aus der traditionsreichen Manufaktur "A. Lange und Söhne". Ein Modell der Uhrmacher aus dem sächsischen Städtchen Glashütte kostet beispielsweise 1.920.000 Euro. Es ist eine Armbanduhr mit Namen "Grande Complication", von der es nur sechs Stück gibt. Mehr als sieben Jahre dauerte die Entwicklung und Montage dieser sechs Uhren, die zu den kompliziertesten und teuersten gehören, die jemals gefertigt worden sind. Die sechs Meisterwerke der Uhrmacherkunst waren übrigens sofort ausverkauft. Bildrechte: A. Lange & Söhne
Models posieren in Pelzen von Helen Yarmak
Helen Yarmak, Moskau Die 1955 geborene Helen Yarmak, die bis zur Perestroika als Professorin für theoretische Mathematik an der Universität Kiew arbeitete, ist seit gut 15 Jahren eine der schillerndsten Figuren der internationalen Modewelt. Ihre edlen und sündhaft teuren Pelzkollektionen präsentiert sie Jahr für Jahr während der "New Yorker Fashion Week" und vertreibt sie in ihren Geschäften in Moskau, in New York, Mailand und Zürich. Pelze von Helen Yarmak tragen Catherine Deneuve, Ornella Muti, Sharon Stone, Sandra Bullock, Kate Moss, Jack Nicholson, Michail Gorbatschow, Jim Carrey und Steven Spielberg … Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Schuhhersteller in Ungarn
Budapester Schuhe Beste Materialien und höchste Verarbeitungsqualität – Markenzeichen der handgefertigten Schuhe, die seit 1978 in der VASS MANUFAKTUR des Budapester Schuhmachers Laszlo Vass entstehen. Acht Wochen dauert die Herstellung eines einzigen Paars Budapester Schuhe, das dafür dann aber auch locker 20 Jahre getragen werden kann. Vass' Schuhe werden in aller Welt vertrieben und kosten zwischen 350 und 1.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Porzellantasse
Meissener Porzellan Meissener Porzellan ist ein Stück sächsischer Kulturgeschichte. Das "weiße Gold" genoss höchste Wertschätzung in Königshäusern und Adelspalästen auf der ganzen Welt, es war in den Jahren der DDR ein wichtiger Devisenbringer und gehört heute zu den bekanntesten deutschen Luxusunternehmen. Bildrechte: colourbox.com
Zigarrenschrank
Deutsche Werkstätten Hellerau 1898 im Dresdener Stadtteil Hellerau gegründet, hatten sich die "Deutschen Werkstätten Hellerau" vornehmlich in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Möbeln, die modernes Design mit handwerklicher Gediegenheit in sich vereinten, einen Namen gemacht. Auch zu DDR-Zeiten hatten die "Werkstätten" einen exzellenten Ruf und ihre Produkte waren nicht nur in der sozialistischen Republik begehrt. Heute zählt das Traditionsunternehmen zu den weltweit führenden Anbietern von Möbeln und Interieurs für Villen, Vorstandsetagen und Luxusyachten. In einem von der Unternehmensberatung "Ernst & Young" veranstalteten "Ranking deutscher Luxusunternehmen" belegten die "Deutschen Werkstätten Hellerau" 2013 den neunten Platz. (Im Bild: Tasador - der Werkstättenhumidor, ein Einbauschrank zur Aufbewahrung von Zigarren, aus Mahagoni- und Zedernholz gefertigt.) Bildrechte: DW/Sven Döring
Ein Model trägt Kleidung aus der Wunderkind-Kollektion von Wolfgang Joop.
Wunderkind, Potsdam 2003 gründete der Designer Wolfgang Joop in seiner Heimatstadt Potsdam die Modefirma "Wunderkind", für das der Meister höchst selbst ebenso noble wie teure Damen- und Herrenmode kreiert. Joop präsentiert seine "Wunderkind"-Kollektionen alljährlich in New York und Paris und vertreibt sie in seinen Geschäften in Potsdam, Berlin und auf Sylt. Bildrechte: dpa
Blüthner Klavier
Blüthner Flügel, Leipzig Flügel aus der 1853 gegründeten Julius Blüthner Pianofortefabrik sind weltweit eine Legende. Auf den Instrumenten aus dem Leipziger Westen spielten Claude Debussy, Franz Liszt, Gustav Mahler, Richard Wagner oder Peter Tschaikowski. Auch die Verstaatlichung des Unternehmens 1948 mit einhergehender Umbenennung in VEB Blüthner Pianos konnte der Qualität und dem exzellenten Ruf der Instrumente nichts anhaben. Seit 1990 ist das Unternehmen wieder im Familienbesitz. Bildrechte: ddp
Weiße Trüffel auf einem karierten Tuch liegend
Weiße Trüffel, Kroatien In den Wäldern Istriens gedeiht in jedem Herbst ein teurer Pilz - Tuber magnatum pico, der weiße Trüffel. Aufgespürt wird er, anders als etwa in Frankreich oder Italien, durch Trüffelhunde. Europäische Luxusrestaurants bieten bis zu 9.000 Euro für ein Kilo weißer istrischer Trüffel, japanische sogar bis zu 15.000 Euro. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Blume
Rosenöl, Bulgarien Im 60 Kilometer langen Rosova dolina, dem Tal der Rosen, dass die Städte Karlovo und Kazanlak verbindet, wird aus den Blüten der Damaszenerrose ein ganz besonderer Saft gewonnen – Rosenöl. Es gilt als das beste der Welt und wird an die edelsten Parfümhersteller geliefert – an Chanel, Estee Lauder oder Yves Saint Laurent. Ein Kilo Rosenöl kostet, je nach Qualität, zwischen 4.500 und 5.000 Euro. Ist die Essenz in einem Jahr überdurchschnittlich gut oder aber die Ernte gering, kann sich der Preis allerdings auch leicht verdreifachen – dann ist das bulgarische Rosenöl teurer als Gold. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kaviar aus Aserbaidschan.
Beluga-Kaviar Er gilt als eines der feinsten und teuersten Lebensmittel überhaupt – der Beluga Kaviar. "Schwarzes Gold" werden die Eier des Beluga-Störs, der im Kaspischen Meer und im Baikalsee beheimatet ist, auch genannt - ein Kilogramm kostet immerhin zwischen 6.000 und 7.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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