Russland Militärparade erinnert an Weltkriegsende

Soldaten der Russischen Armee stehen Spalier für die Kriegsveteranen in Militärfahrzeugen während der Militärparade auf dem Roten Platz
Das Staatsfernsehen überträgt die Gedenkfeier jedes Mal live. Auch für die früheren Sowjetrepubliken ist der 9. Mai ein ganz besonderer Tag. Es wird an jenem Tag der mehr als 27 Millionen Sowjetbürger gedacht, die während des Zweiten Weltkrieges getötet wurden. Fast jede Familie im heutigen Russland und in den einstigen Sowjetrepubliken hat einen Angehörigen verloren. Bildrechte: IMAGO
Soldaten der Russischen Armee stehen Spalier für die Kriegsveteranen in Militärfahrzeugen während der Militärparade auf dem Roten Platz
Das Staatsfernsehen überträgt die Gedenkfeier jedes Mal live. Auch für die früheren Sowjetrepubliken ist der 9. Mai ein ganz besonderer Tag. Es wird an jenem Tag der mehr als 27 Millionen Sowjetbürger gedacht, die während des Zweiten Weltkrieges getötet wurden. Fast jede Familie im heutigen Russland und in den einstigen Sowjetrepubliken hat einen Angehörigen verloren. Bildrechte: IMAGO
Hochdekorierter Kriegsveteran während der Siegesfeier zum 61. Jahrestag der Beendigung des 2. Weltkriegs in Moskau
Nur 2015 war das anders. Damals blieb der Mehrheit der Kriegsveteranen der Zugang zum Roten Platz versperrt. Der Kreml führte angesichts der Jubiläumsfeierlichkeiten strenge Sicherheitsvorkehrungen an. "An die Front brauchten wir damals keine Einladung", riefen die Kriegsveteranen, die ihre Brust mit Orden und Auszeichnungen aus den Kriegsjahren dekoriert hatten, voller Verachtung. Sie trafen sich 2015 stattdessen am Stadtrand oder den Dörfern der Umgebung. Bildrechte: IMAGO
Kriegsveteran in Uniform und Veteranin mit Stalin-Transparent während der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges
In Russland leben heute noch rund drei Millionen Weltkriegsüberlebende, viele von ihnen aber unter erbärmlichen Zuständen. Veteranenverbände beklagen etwa die mangelnden Sozialleistungen für ihre Mitglieder. Bildrechte: IMAGO
Der russische Präsident Wladimir Putin und Verteidigungsminister General Sergey Shoigu bei der Militärparade in Moskau.
Die Spitzen der Europäischen Union sowie US-Präsident Barack Obama boykottierten 2015 aus Protest gegen Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt den wichtigsten russischen Feiertag. 20 andere Staatschefs aus anderen Teilen der Welt folgten hingegen Putins Einladung. Der Kremlchef schreitet hier er mit seinem Verteidigungsminister Sergey Shoigu zur Parade. Bildrechte: IMAGO
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