Osteuropa

Muslime feiern das Ende des Ramadans in Moskau

Am Freitag haben auch die Muslime in Russland das Fest des diesjährigen Fastenbrechens gefeiert. Mehr als 250.000 Gläubige kamen allein in Moskau zusammen. Aufgrund der Fußball-WM begingen sie mit internationalen Gästen das Ende des Ramadans. Glückwünsche zum Fest kamen auch von Präsident Putin.

Muslime beim beten.
Am Freitag haben Muslime in Russland das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Damit endet traditionell der Fastenmonat Ramadan, in dem gläubige Muslime in zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke zu sich nehmen. Es ist einer der wichtigsten religiöse Feiertage für Muslime und geht der Überlieferung zufolge direkt auf den Propheten Mohammed zurück, der ihn im Jahr 624 zum ersten Mal begangen haben soll.  Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Muslime beim beten.
Am Freitag haben Muslime in Russland das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Damit endet traditionell der Fastenmonat Ramadan, in dem gläubige Muslime in zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke zu sich nehmen. Es ist einer der wichtigsten religiöse Feiertage für Muslime und geht der Überlieferung zufolge direkt auf den Propheten Mohammed zurück, der ihn im Jahr 624 zum ersten Mal begangen haben soll.  Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Muslime beten in Moskau
In der russischen Hauptstadt Moskau versammelten sich die meisten Gläubigen zum Festgebet in und an der Kathedralmoschee. Diese wurde ursprünglich bereits 1904 errichtet, damals vom Geld eines reichen tatarischen Kaufmanns. Die Sowjetzeit überstand das Gotteshaus unbeschadet – als einzige Moschee der Stadt. 2011 wurde sie schließlich abgerissen, um kurz darauf wieder errichtet zu werden. Seit 2015 können hier nun 10.000 Menschen ihre Gebete verrichten. Bildrechte: IMAGO
Muslime demonstrieren in Moskau
Allerdings reicht der Platz in den vier Moskauer Moscheen gerade zu großen Festtagen bei Weitem nicht aus. Und so versammeln sich jedes Jahr Zehntausende Moskauer Muslime auch in den anliegenden Straßen zum gemeinsamen Festgebet. Gute Gelegenheit für ein Selfie! Bildrechte: IMAGO
Ein Reiterin der Polizei durchquert mit dem Pferd eine Menge von Muslimen.
Insgesamt sollen in diesem Jahr mehr als 250.000 Muslime am Fastenbrechen teilgenommen haben. Die Gebetszeremonien fanden wie immer unter großen Sicherheitsvorkehrungen statt. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Drei Muslime machen ein Selfie.
Da am Tag vor dem großen Fastenbrechen die Fußball-WM in Russland begonnen hat, mischte sich in diesem Jahr so mancher internationale Gast unter die Betenden und Feiernden. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Muslime in einer Moschee beim Beten.
Die Predigt wurde vom Mufti Rawil Gainutdin auf Russisch gehalten. Darin gratulierte er den Gläubigen zum Ende des Fastenmonats Ramadan und betonte die Bedeutung des Ramadans, des Monats, in dem Allah den Menschen den Koran gegeben hat. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Menschen lassen sich fotografieren.
Innerhalb der Russischen Föderation ist der Islam die zweitgrößte Religionsgemeinschaft. Die meisten in Russland lebenden Muslime konzentrieren sich auf die Republiken Tatarstan, Baschkirien, Tschetschenien und Dagestan. Wie viele russische Staatsbürger muslimisch sind, lässt sich jedoch nicht genau sagen. Einer Untersuchung des Levada-Instituts von 2012 zufolge halten sich sieben Prozent der Gläubigen an den Islam, während die überwiegende Mehrheit von 74 Prozent russisch-orthodoxen Glaubens ist. Andere Umfragen und Berechnungen sprechen dagegen von zehn Prozent Muslimen oder sogar noch mehr. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Muslime beten in Moskau
Auch in Bezug auf Moskau lassen sich keine genauen Zahlen nennen. Geht man von den Nationalitäten in der offiziellen Bevölkerungsstatistik aus, so dürften etwa 250.000 der knapp 12,5 Millionen Moskauer muslimisch sein. Bildrechte: IMAGO
Muslime in einer Moschee beim Beten.
Doch manche Schätzungen gehen von bis zu zwei Millionen Muslimen in der russischen Hauptstadt aus. Das hat vor allem mit den vielen Gastarbeitern zu tun, die zumeist aus den muslimischen ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken wie Tadschikistan, Usbekistan oder Kirgisien stammen.
(Über dieses Thema berichtet MDR Aktuell auch im TV: 15.06.2018 | 19:30 und 21:45 Uhr.)
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Muslime beim beten.
Am Sonntag haben Muslime in Russland das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Damit endet traditionell der Fastenmonat Ramadan, während dessen gläubige Muslime in der Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke zu sich nehmen. Es ist der zweitwichtigste religiöse Feiertag für Muslime und geht der Überlieferung zu Folge direkt auf den Propheten Mohammed zurück, der ihn im Jahr 624 zum ersten Mal beging.  Bildrechte: imago/ITAR-TASS