Bildergalerie Das Glück der Anarchie

Passanten in der Böhmschen Gasse in der "Bunten Republik Neustadt" in Dresden.
Zwischen Herbst 1989 und Anfang Oktober 1990 wird der Osten zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Junge Leute besetzen leerstehende Häuser, eröffnen illegale Clubs und Bars. Die Behörden sind heillos überfordert, keiner weiß, welche Gesetze gerade gelten. In der Dresdner Neustadt wird eine Woche vor der Währungsunion sogar eine eigene Republik mit eigener Flagge und Währung ausgerufen und mit einem Fest gefeiert: die Bunte Republik Neustadt (BNR). Weiße Striche auf der Straße markierten das "Staatsgebiet" im Karree Bautzener Straße, Königsbrücker Straße, Bischofsweg und Prießnitzstraße. Statt Hammer und Sichel hat die Flagge der BRN eine Micky Maus im Ährenkranz. Noch heute wird die BRN als Stadtteilfest gefeiert. Bildrechte: IMAGO
Gäste sitzen vor der alternativen Szenekneipe Cafe Westphal auf der Kollwitzsstraaße in Berlin-Prenzlauer Berg
In diesem Jahr "dazwischen", als die alten Regeln nicht mehr, und die neuen Regeln noch nicht gelten, liegt ein Hauch von Freiheit in der Luft. Wie hier in der Kollwitzstraße in Berlin-Prenzlauer Berg entstehen in den Großstädten alternative Szenetreffs wie das "Café Westphal". Bildrechte: IMAGO
Punkmusiker spielen 1990 in einem besetzen Haus in Berlin-Prenzlauer Berg
Musiker in einem besetzten Haus in der Kastanienallee 86 in Berlin-Prenzlauer Berg. Rund 150 besetzte Häuser gab es nach der Wende in Ost-Berlin. Circa 100 davon sind heute legalisiert. Bis Mitte der 90er Jahre dauert der Rausch der Anarchie – dann waren die neuen Verhältnisse so etabliert, dass die meisten Freiräume verschwanden. Bildrechte: IMAGO
Passanten in der Böhmschen Gasse in der "Bunten Republik Neustadt" in Dresden.
Zwischen Herbst 1989 und Anfang Oktober 1990 wird der Osten zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Junge Leute besetzen leerstehende Häuser, eröffnen illegale Clubs und Bars. Die Behörden sind heillos überfordert, keiner weiß, welche Gesetze gerade gelten. In der Dresdner Neustadt wird eine Woche vor der Währungsunion sogar eine eigene Republik mit eigener Flagge und Währung ausgerufen und mit einem Fest gefeiert: die Bunte Republik Neustadt (BNR). Weiße Striche auf der Straße markierten das "Staatsgebiet" im Karree Bautzener Straße, Königsbrücker Straße, Bischofsweg und Prießnitzstraße. Statt Hammer und Sichel hat die Flagge der BRN eine Micky Maus im Ährenkranz. Noch heute wird die BRN als Stadtteilfest gefeiert. Bildrechte: IMAGO
Szenekneipe in Ostberlin 1990.
Jeden Tag macht an einer anderen Ecke der Stadt ein Café oder ein illegaler Club auf wie hier die improvisierten Szenekneipe in der Schliemannstsraße in Berlin-Prenzlauer Berg. Bildrechte: IMAGO
Ein Punkkonzert 1990 in Ostberlin.
Punk-Konzert im Club „Eimer“ in der Rosenthaler Straße in Berlin. Am 17. Januar 1990 wurde das Haus besetzt. Schon kurze Zeit später hatte der Club so regen Zulauf, dass sich Gruppen abspalteten und andere Häuser besetzten. Bildrechte: IMAGO
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