Ostblogger unterwegs in Polen

Unterwegs in Polen

Osteuropa

Spielzeuge und Bücher Ostblogger
Mit solchen Puppen aus der Sowjetunion spielte Vytenė Stašaitytė als Kind. Und natürlich hatte unsere Ostbloggerin aus Litauen den Püppchen auch Namen gegeben: Links sitzt Jurga, rechts Rasa. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK | Aukse Bruverienė

Osteuropa

Trinkt polnischen Wodka! Ein Museum als Marketinginstrument

Die Polen und der Wodka - eine alte Liason. Nun ist dem Schnaps in Warschau ein ganzes Museum gewidmet. Marketing der polnischen Wodka-Stiftung auf hohem Niveau.

Außenansicht eines Backsteinhauses
Was Sie schon immer über Wodka wissen wollten … In dieser ehemaligen Fabrik im Warschauer Viertel Praga wurden die polnischen Wodka-Marken Wyborowa, Luksusowa und Żubrówka entwickelt. Nun ist es ein Wodka-Museum. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Außenansicht eines Backsteinhauses
Was Sie schon immer über Wodka wissen wollten … In dieser ehemaligen Fabrik im Warschauer Viertel Praga wurden die polnischen Wodka-Marken Wyborowa, Luksusowa und Żubrówka entwickelt. Nun ist es ein Wodka-Museum. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
Polen ist heute in der EU der größte, weltweit der viertgrößte Wodka-Hersteller. Das hochprozentige Getränk hat Tradition. Schon im 15. Jahrhundert taucht im Polnischen der Begriff "wódka" auf. Damals sind es Kräuterliköre, die als Heilmittel gelten. Im 17. Jh. avanciert der Wodka zu einem Lieblingsgetränk der Polen. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
Nicht nur gucken, sondern auch anfassen und schnuppern: Im Warschauer Museum kann man erleben, wie Wodka früher hergestellt wurde und wie er heute produziert wird. Wichtig: Polnischer Wodka muss 40 Prozent reinen Alkohol enthalten.   Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Ein älterer Mann
Andrzej Szumowski, Chef der Stiftung "Polska Wódka", will das polnische Nationalgetränk weltweit berühmt machen. Das Wodka-Trinken sei mit der polnischen Kultur und Tradition eng verbunden. Und, darauf legt er besonderen Wert, Wodka kommt ursprünglich aus Polen – nicht aus Russland! Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
Schon beim EU-Beitritt 2004 hat Polen im Vertrag mit Brüssel dafür gesorgt, dass der Name "Polska Wódka" geschützt wird, ähnlich wie viele andere Produkte, die eng mit einer Region und einer Herstellungsart verbunden sind. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
Original "Polska Wódka" muss aus polnischen Produkten bestehen und in Polen hergestellt werden. Nur dann darf der Schnaps das Label tragen. Das gilt derzeit nur für fünf Prozent des Wodka-Sortiments, das in polnischen Geschäften und Restaurants angeboten wird. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
Die Besucher erfahren im Warschauer Museum auch, wie man Wodka trinken soll: immer pur und nicht mit anderen Alkoholgetränken mischen! Nur dann kann man den dicken Kopf vermeiden. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
Die Wodkaflaschen hier sind nicht nur Exponate, sondern dürfen auch geöffnet werden. Im Wodka-Museum wird natürlich auch gekostet. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Wodka-Museum Warschau
"Voll wie ein Pole" – hier kann das alte Stereotyp Realität werden. Vor allem für die wenig geübten Besucher aus dem Ausland, die die Kunst des Trinkens von den Einheimischen noch nicht richtig gelernt haben. Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
Eine Bar
Dass die Polen Alkohol lieben, beweisen die WHO-Statistiken. 2016 wurden 12,5 Liter reinen Alkohols pro Kopf getrunken, das ist mehr als Europadurchschnitt (10,3 l). Jetzt will das neue Museum auch die Ausländer zum ordentlichen Trinken ermuntern. Die Museumsbar wartet auf Gäste. Die müssen allerdings mindestens 18 Jahre alt sein.

Über dieses Thema berichtete MDR AKTUELL auch im:
TV | 22.12.2017 | 17:45 Uhr
Bildrechte: Muzeum Polskiej Wódki
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Osteuropa

Polen: Wohlstand dank EU-Hilfe

Die EU will die Subventionen neu ordnen. Polen wird dann wahrscheinlich weniger Geld aus Brüssel bekommen als bisher. Seit 2004 ist das Land größter Nettoempfänger in der Gemeinschaft. Und das ist sichtbar.

Blich auf eine Straße und ein Gewerbgebiet
Seit dem EU-Beitritt Polens im Jahr 2004 wurden mit EU-Fördergeldern 3.300 Kilometer Autobahnen im Land gebaut. Die Gemeinde Kobierzyce liegt günstig am Autobahnknoten südlich von Breslau. Das zieht Investoren an. Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Blich auf eine Straße und ein Gewerbgebiet
Seit dem EU-Beitritt Polens im Jahr 2004 wurden mit EU-Fördergeldern 3.300 Kilometer Autobahnen im Land gebaut. Die Gemeinde Kobierzyce liegt günstig am Autobahnknoten südlich von Breslau. Das zieht Investoren an. Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
An einem Container hängt ein Schild
"Mitfinanziert aus EU-Mitteln" – heißt es auf dem Schild. Seit 2004 hat Kobierzyce 8 Mio. Euro von der EU bekommen. Von den Fördergeldern aus Brüssel profitieren nicht nur polnische, sondern auch ausländische Firmen – auch viele deutsche, denn sie oft mit der Ausführung von Projekten beauftragt. Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Bauarbeiter auf einer Baustelle
Hier entsteht gerade eine moderne Kläranlage. Sie erfüllt die Umweltstandards der EU und soll im Herbst in Betrieb genommen werden.   Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Bauarbeiter betrachten einen Bauplan
Die Kläranlage ist die bislang größte Investition in Kobierzyce, die von der EU mitfinanziert wird. Zu den Baukosten von 4 Mio. Euro schießt Brüssel die Hälfte zu.   Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Autos parken vor Gebäude
So schön kann Schule sein! Jedenfalls für die Kinder in Kobierzyce. Denn hier steht der modernste Schul- und Kindergartenkomplex Niederschlesiens. 15 Prozent der Finanzierung übernahm der Strukturfond für regionale Entwicklung. Der EU-Fond unterstützt die Regionen in der EU, die weit unter dem EU-Durchschnitt liegen. Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Lehrerin mit Schüler am Computer
Die Schule ist top ausgestattet. Von den EU-Geldern wurden u.a. Computer angeschafft, an denen die Schüler programmieren lernen. Kein Wunder, dass viele der Kinder IT-Spezialisten werden möchten. Ein angesagter Beruf in Polen. Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Junge neben Computermonitor
Im Computerunterricht entwerfen die Schüler beispielsweise Roboter. Olek (12) präsentiert stolz sein Exemplar: "Mein Roboter wird Energie aus Müll erzeugen." Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Kinder spielen auf einer Decke
Die Kinder in Kobierzyce sind umweltbewusst. Der kleine Roboter zeigt ihnen, wie man Müll nach europäischen Standards sortiert. Bildrechte: MDR/Monika Sierazka
Pergola
Auch die Park- und Sportanlage "Arkadia" entstand mit Zuschüssen aus dem EU-Strukturfond. Der Wohnungsbau in der Gegend boomt, und Touristen aus ganz Niederschlesien kommen zu Besuch. Bildrechte: M.Mazurkiewicz/Gemeinde Kobierzyce
Springbrunnen
Seit 2004 sind 140 Mrd. Euro EU-Subventionen nach Polen geflossen. Das Land die Hilfen gut genutzt, sagen Experten. Man sieht es auch in Kobierzyce. Hier, wie auch in anderen Städten und Dörfern in Polen, ist die Tristesse aus sozialistischen Zeiten längst Vergangenheit. (Über dieses Thema berichtete MDR AKTUELL auch im TV, am: 27.04.2018 | 17:45 Uhr.) Bildrechte: M.Mazurkiewicz/Gemeinde Kobierzyce
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Bauarbeiter betrachten einen Bauplan
Die Kläranlage ist die bislang größte Investition in Kobierzyce, die von der EU mitfinanziert wird. Zu den Baukosten von 4 Mio. Euro schießt Brüssel die Hälfte zu.   Bildrechte: MDR/Monika Sierazka

Osteuropa

Monika Sieradzka 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die polnischen Kommentare auf den Ausgang der Bundestagswahl sind enthusiastisch. Allerdings ganz verschiedenen Gründen.

Mo 25.09.2017 12:46Uhr 00:42 min

https://www.mdr.de/heute-im-osten/ostblogger/video-140954.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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