Osteuropa

Wie Flüchtlinge an der bosnisch-kroatischen Grenze hausen

Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Viele Flüchtlinge beklagen sich über die Brutalität der kroatischen Polizei. Wer beim Versuch der Grenzüberquerung aufgegriffen wird, wird nach Bosnien zurückgebracht und irgendwo abgesetzt. Achraf hat ein Selfie gemacht - mit der Polizei im Hintergrund. Kroatien weist die Vorwürfe, die Flüchtlinge würden brutal behandelt, zurück. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Das Cafe "Fantom" in der nahe gelegenen Stadt Velika Kladuša ist ein Treffpunkt für Flüchtlinge. Sie können dort zwar das Internet nutzen und dürfen sich etwas zu Trinken bestellen, die Toilettennutzung ist jedoch untersagt. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Achraf zeigt uns die Route seiner Flucht auf dem Handy. Er sitzt seit zwei Monaten in Bosnien fest, schläft auf der Straße. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Mit dem Wintereinbruch droht eine humanitäre Katastrophe. Bald sinken die Temperaturen in Bosnien unter Null. Die Bewohner des Camps sind nicht auf den Winter vorbereitet, sie haben zum Beispiel keine Winterkleidung. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Nur unregelmäßig werden die Campbewohner mit Essen versorgt. Meist laufen sie einige Kilometer bis zum nächsten Geschäft und machen sich selbst etwas zu Essen. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Wie diese ehemalige Fabrikhalle. Sie wurde den Flüchtlingen vom Besitzer zur Verfügung gestellt. Eine Hilfsorganisation wollte die Verwaltung übernehmen, dies ist aber nicht geschehen. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Rund 400 Menschen leben derzeit im Flüchtlingscamp Trnovi, das sich an der bosnisch-kroatischen Grenze befindet. Die Zelte haben sie selbst mithilfe von Freiwilligen aufgebaut. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Einer von ihnen ist Achraf aus Tunesien. Er lacht gern und gibt sich locker. Doch man merkt, wie verzweifelt er ist. So nah am Ziel will er unter gar keinen Umständen aufgeben. Mehrmals wurde er in Kroatien festgenommen. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Viele Flüchtlinge beklagen sich über die Brutalität der kroatischen Polizei. Wer beim Versuch der Grenzüberquerung aufgegriffen wird, wird nach Bosnien zurückgebracht und irgendwo abgesetzt. Achraf hat ein Selfie gemacht - mit der Polizei im Hintergrund. Kroatien weist die Vorwürfe, die Flüchtlinge würden brutal behandelt, zurück. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
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Für rund 400 Flüchtlinge gibt es im Camp fünf Wasserhähne mit kaltem Wasser und fünf Toiletten. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Die zwei Männer im Zelt kommen aus Afghanistan und dem Irak. In schlechtem Englisch erklären sie, dass einige der Flüchtlinge im Camp seit Monaten hier sind. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
Flüchtlingscamp Bosnien-Herzegowina
Wir sind doch Menschen und keine Kriminellen oder Terroristen, meinen viele Flüchtlinge. Die Flüchtlinge können nicht begreifen, warum man sie in der EU nicht haben möchte. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
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In einem verlassenen Busbahnhof im Zentrum von Velika Kladuša schlafen ebenfalls dutzende Flüchtlinge. Auch andere leerstehende Gebäude dienen als Unterschlupf. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
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Im Erdgeschoss der Fabrikhalle sind Familien, Frauen und Kinder untergebracht. Im ersten Stock allein reisende Männer. Insgesamt sind es um die 400 Menschen. Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
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Eine junge Frau aus dem Iran lernt unterwegs voller Hoffnung Englisch. Sie reist mit ihrem Mann und zwei Kindern.

Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: MDR aktuell | 26.10.2018 | 21:45 Uhr.
Bildrechte: MDR/Andrej Ivanji
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