Osteuropa

Plombir, Eskimo und Co Speiseeis aus Russland

Eisverpackungen
Russisches Eis – auch hierzulande beliebt. Doch kein Vergleich zu seinem Status in Russland. Dort gilt es als Nationalspeise. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Eisverpackungen
Russisches Eis – auch hierzulande beliebt. Doch kein Vergleich zu seinem Status in Russland. Dort gilt es als Nationalspeise. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Werbeplakat für Plombir-Eis
Sehr beliebt war auch die Sorte Plombir – ein sehr fettreiches Eis, es musste zwischen 12 und 20 Prozent Fettanteil und mindestens 14 Prozent Zucker enthalten. Das Wort Plombir ist französischen Ursprungs. Das Glace plombière aus Eiern, crème fraîche, Vanille und kandierten Früchten wurde dort zu Napoleons Zeiten entwickelt. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Nixon-Gattin isst Plombir
Das Eis Plombir gab es oft als sogenannte "Stakanschiki", meist Vanille- oder Schokoeis in einem Waffelbecher. Auch die Gattin des amerikanischen Präsidenten Nixon bekam sie serviert, als das amerikanische Präsidentenpaar zu einem Staatsbesuch 1972 in Moskau weilte. Bildrechte: IMAGO
Im GUM in Moskau, um 1969
Manche Eissorten gab es nur in Moskau wie die Sorte "Lakomka" (Leckermaul) – eine Rolle aus Schokoladencreme und Vanilleeis. Das Moskauer Kaufhaus GUM war im ganzen Land für sein besonders gutes Eis bekannt. Bildrechte: IMAGO
Frauen in Eisfabrik
Nach der Wende kamen westliche Konkurrenzprodukte auf den russischen Markt, aber die Russen blieben ihrem Eis treu. Die russische Eisproduktion konnte sich halten, Stakanschiki werden weiter produziert, wie hier in einer Eisfabrik in Moskau. Bildrechte: imago stock&people
Nackte Männer mit Eis
Übrigens eine weitere nationale Besonderheit: Damals wie heute wird in Russland nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter bei Schneegestöber und Minusgraden draußen Eis gegessen. Bildrechte: dpa
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