Osteuropa

Russland: Wenn die Poliklinik zum Patienten kommt

In den engen Gängen des Zuges warten Patienten auf ihren Behandlungstermin.
Was auf den ersten Blick wie ein überfüllter Zug aussieht, ist in Wirklichkeit ein Wartezimmer. Die Menschen hier wollen zum Arzt. Bildrechte: Emile Ducke
In den engen Gängen des Zuges warten Patienten auf ihren Behandlungstermin.
Was auf den ersten Blick wie ein überfüllter Zug aussieht, ist in Wirklichkeit ein Wartezimmer. Die Menschen hier wollen zum Arzt. Bildrechte: Emile Ducke
Der Klinikzug während seines Aufenthalts in Son. Der Zug besteht aus 13 Waggons.
Die Mediziner, auf die die Patienten warten, praktizieren in diesem Zug. Eine rollende Poliklinik - untergebracht in 13 Waggons. Bildrechte: Emile Ducke
Ein Mann holt Wasser aus einer der Pumpen im Dorf€“ nur wenige Häuser in Son verfüˆgen üˆber flieߟendes Wasser.
In vielen Gegenden Sibiriens ist die ärztliche Versorgung so schlecht, dass der Staat als Notversorgung fünf Krankenhaus-Züge auf der Baikal-Amur-Magistrale rollen lässt. Bildrechte: Emile Ducke
Patienten warten vor dem Registrierungswaggon am Beginn des Zuges auf Einlass.
Einer dieser Züge ist der "Heilige Lukas". Er geht zehn Mal im Jahr auf die Reise. Für jeweils zwei Wochen. Bildrechte: Emile Ducke
Erste Station des Klinikzuges auf seiner Route im November 2016 ist Son.
Je nach Einwohnerzahl der Stationen, hält der Krankenhaus-Zug ein bis drei Tage. Bildrechte: Emile Ducke
In einem Waggon am Beginn des Zuges werden die Patienten registriert und bekommen ihren Behandlungstermin zugewiesen.
Drinnen läuft alles so ab, wie man es aus jeder Arztpraxis oder Klinik kennt: Anmelden, Termin abfassen und ... Bildrechte: Emile Ducke
In den engen Gängen des Zuges warten Patienten vor den Arztabteilen auf ihre Behandlung und Laborergebnisse.
... warten bis man dran kommt. Bildrechte: Emile Ducke
Die Allgemeinmedizinerin Ljudmila Michailowna Danilowa (links) und ihre Assistentin werten in dem kleinen Behandlungsabteil ihre Diagnosen aus.
17 Ärztinnen und Ärzte und deren Assistentinnen betreuen im "Heiligen Lukas" rund 15.000 Patienten im Jahr. Die Behandlungen sind kostenlos. Bildrechte: Emile Ducke
Jewgeni aus Son unterzieht sich in einem Behandlungsabteil der EKG-Diagnostik.
Der Diagnose-Zug hat nahezu alles zu bieten, was eine moderne Poliklinik im Programm hat: EKG, Labordiagnostik, Ultraschall ... Bildrechte: Emile Ducke
Wladimir Pawlowitsch Kuzmin hat fast alle Ąrzte des Klinikzuges konsultiert.
...eine Röntgen-Apparatur, Augenarztpraxis ... Bildrechte: Emile Ducke
Elena Semina aus Kuragino wartet auf den Beginn der EEG-Diagnostik.
...und mit einem EEG können auch die Hirnströme gemessen werden. Wer ernsthaft krank ist, wird zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser der nächstgelegenen Großstadt überwiesen. Bildrechte: Emile Ducke
Priester Igor hält in einem Kathedralenwaggon am Zugende Gottesdienste ab, die von den Patienten vor und nach den Behandlungsterminen besucht werden.
Der "Heilige Lukas" bietet nicht nur ärztlichen, sondern auch göttlichen Beistand. Als einziger der fünf Krankenhaus-Züge hat er einen Kathedralen-Waggon. Bildrechte: Emile Ducke
Namenspatron füˆr den Klinikzug ist der Heilige Lukas, ein Priester und Arzt, der zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs in der Region Krasnojarsk wirkte.
Namenspatron füˆr den Klinikzug ist der "Heilige Lukas" - Walentin F. Woino-Jassenezki, ein Priester und Arzt, der während des Zweiten Weltkriegs in der Region Krasnojarsk wirkte. (Über dieses Thema berichtete der MDR auch in "Heute im Osten - Das Magazin" | 20.09.2015 | 16:00 Uhr.) Bildrechte: Emile Ducke
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