Hundeschlittenrennen Russland Sibirische Huskys: Mit fast 40 km/h durch den Schnee Russlands

Die Saison der Schlittenhunderennen in Russland ist im vollen Gange. Die Teilnehmer werden gelockt durch Preisgelder und Ruhm, doch die wahren Stars sind die schnellen und kaum zu ermüdenden Hunde. Der Großteil von ihnen sind Sibirische Huskys, die wie gemacht sind für Kälte und Eis in den tiefen Wäldern Russlands.

Teilnehmer an einem Schlittenhunderennen, 2018
Hundeschlittenrennen haben in Russland eine lange Tradition, die für die Tiere gar nicht einmal ungelegen kommt. Meistens werden Sibirische Huskys vor die Schlitten gespannt. Die ursprünglich als Arbeitstiere gezüchteten Tiere  können sich heutzutage bei den Rennen richtig auspowern. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Teilnehmer an einem Schlittenhunderennen, 2018
Hundeschlittenrennen haben in Russland eine lange Tradition, die für die Tiere gar nicht einmal ungelegen kommt. Meistens werden Sibirische Huskys vor die Schlitten gespannt. Die ursprünglich als Arbeitstiere gezüchteten Tiere  können sich heutzutage bei den Rennen richtig auspowern. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Husky Sibirien
Eines der bekanntesten Rennen in Russland ist das Beringia Schlittenhunderennen auf der Russischen Halbinsel Kamtschatka. Seit 1990 gibt es das Rennen dort. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Ein sibierischer Husky und eine Frau in einem Auto.
1991 und 1992 schaffte es das Rennen sogar in das Guinness Buch der Rekorde als das längste Schlittenhunderennen mit 1.980 Kilometern und 2.044 Kilometern. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Teilnehemer an einem Schlittenhunderennen
In den vergangenen Jahren wurde es stark eingekürzt auf etwa 1000 Kilometer im Schnitt. Doch in diesem Jahr wurde es um 600 Kilometer auf 1.500 Kilometer verlängert. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Hundeschlitten mit Huskys.
Wohl auch um es mit dem momentan längsten Rennen der Welt aufzunehmen: In Iditarod in Alaska werden knapp 1800 Kilometer Strecke mit Schlittenhunden zurückgelegt. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Ein Teilnehmer der Christmas Ride 2018-Hundeschlitten-Meisterschaft im Nowosibirsker Gebiet im Biathlon-Komplex von Novosibirsk.
Trotzdem ist das Rennen von Beringia ein Kraftakt für Hund und Mensch. Jedes Team hat bis zu 14 Tiere vor dem Schlitten. Absolviert werden 17 Etappen, unterwegs übernachten sie in Zelten oder  Hotels. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Husky Sibirien
Der Gewinner können sich über Siegerprämien freuen:  Der erste erhält 100.000 Rubel (1.300 Euro), die vom Staat spendiert werden. Kein Vergleich mit dem Rennen in Iditarod, bei dem der Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 50.400 US-Dollar und ein neues Auto erhält. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Kinder und Hunde
Startschuss für Beringia 2019 ist in diesem Jahr der 2. März, doch davor gibt es schon Ende Februar das Kinderrennen „Dulin“. Denn schon der Nachwuchs soll an den Sport herangeführt werden. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Husky sitzt in der Nähe von zwei Pferden
Viele russische Kinder treten in die Fußstapfen der Eltern. Kein Wunder schließlich ist der beliebteste Schlittenhund auch der Sibirische Husky, der seine Wurzeln in den Tiefen Wäldern Sibiriens hat. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Illustration, die Ostiac-Jäger auf hölzernen Skis darstellt.
In Sibirien waren die Hunde die treuen Begleiter der Nomaden-Völker wie der Tschuktschen. Die Vorzüge der Huskys: klein, stark und extrem belastbar. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Briefmarke, UdSSR, 1965 / Siberian Husky
Nicht nur als russische Briefmarke ging er um die Welt: Seinen Siegeszug in den USA erlebte der Sibirische Husky 1909. Der russische Pelzhändler Goosak trat mit den Hunden beim „All Alaska Sweepstake"-Rennen an. Bildrechte: imago/blickwinkel
Ein Mann mit einem Husky.
Von der "Sibirischen Ratte" zum Lieblingstier: Weil die Huskys viel kleiner waren als die einheimischen Schlittenhunde, wurden sie als Sibirische Ratten verspottet. Doch als Goosak mit seinen Sibirischen Huskys den 3. Platz holte, erkannten die Amerikaner das Potential. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Zwei Huskys schauen aus einem Auto.
Von da an stellten die Tiere immer wieder Rekorde auf, dabei sind sie mit einer Schulterhöhe von maximal 59 Zentimetern und etwa 27 Kilogramm Gewicht bei Rüden relativ zierliche Arbeitshunde. Dafür ist der Exportschlager aus Sibirien schnell: mit Spitzengeschwindigkeiten von 40 km/h im Schnee. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Model bei Modenschau, 2017
Auf ihren Sibirischen Husky sind die Russen so stolz, dass er sogar bei Modenschauen eingesetzt wird. Wie auch bei den Schlittenrennen stiehlt hier der Hund dem Menschen die Schau. (Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: MDR um 4 am 08.02.2018 um 16:00 Uhr) Bildrechte: imago/ITAR-TASS
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