Russland Spezialeinheit übernimmt Schutz der Nationalteams bei der Fußball-WM

Auslosung der Gruppen für die Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 am 01.12.2017 im Kremlpalast in Moskau (Russland). Auf der Anzeigetafel sind die ausgelosten Gruppen E, F, G und H zu sehen. Gruppe E mit Brasilien, Schweiz, Costa Rica und Serbien. Gruppe F mit Deutschland, Mexiko, Schweden und Südkorea. Gruppe G mit Belgien, Panama, Tunesien und England. Gruppe H mit Polen, Senegal, Kolumbien und Japan.
Russland trägt in diesem Jahr zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft aus. Das Land will sich vom 14. Juni bis zum 15. Juli als perfekter Gastgeber präsentieren. Bildrechte: dpa
Auslosung der Gruppen für die Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 am 01.12.2017 im Kremlpalast in Moskau (Russland). Auf der Anzeigetafel sind die ausgelosten Gruppen E, F, G und H zu sehen. Gruppe E mit Brasilien, Schweiz, Costa Rica und Serbien. Gruppe F mit Deutschland, Mexiko, Schweden und Südkorea. Gruppe G mit Belgien, Panama, Tunesien und England. Gruppe H mit Polen, Senegal, Kolumbien und Japan.
Russland trägt in diesem Jahr zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft aus. Das Land will sich vom 14. Juni bis zum 15. Juli als perfekter Gastgeber präsentieren. Bildrechte: dpa
Mitglieder der russischen Spezialeinheit Sobr
Besonderes Augenmerk gilt der Sicherheit. Dafür setzt der Kreml auf seine Spezialkräfte. Für die Sicherheit aller 32 teilnehmenden Nationalmannschaften sorgt die russische Eliteeinheit Sobr, vergleichbar den Sondereinsatzkommandos (SEK) in den deutschen Bundesländern. Bildrechte: IMAGO
Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr bei einer Schießübung auf Scheiben
Sobr hätte zur WM auch einen Heimvorteil, denn das Sondereinsatzkommando verfügt in allen wichtigen russischen Städten über eigene Einheiten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
zwei Spezialkräfte in dunklen Uniformen schießen in einen Raum, einer hält einen Schild
Die Spezialkräfte von Sobr bereiten sich bereits intensiv vor. Den Verantwortlichen ist es wichtig, sich gut gerüstet zu präsentieren – und haben Journalisten beim Training dieser Spezialkräfte zusehen lassen. Das war in der Vergangenheit nicht selbstverständlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr, maskiert, mit Schild, leuchtende Armbinde
Manche von ihnen wie Leonid würden gerne noch realitätsnäher üben, etwa mit richtigen Granaten: "Dann hat man den Nebel, den Staub." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
russischer General in Uniform vor roter Wandzeitung
Neben Sobr sollen zahlreiche Spezialeinsatzkommandos und Einheiten der Bereitschaftspolizei eingesetzt werden. Verantwortlicher General ist Sergej Melikow. Er bezeichnet die WM als Mammutprojekt und betont: Überall, wo Menschenmassen zusammenkämen, herrsche Terrorgefahr. Und es ließen sich leicht Unruhen anstacheln. "Das gilt es unbedingt zu verhindern." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
junger Mann im dunklen Sweatshirt sitzt vor Notebook
Sicherheitsexperte Ruslan Lewijew vom regierungsunabhängigen Conflict Intelligence Team teilt diese Einschätzung. Die Anschlagsgefahr in Russland sei hoch, das Land für Terroristen aus Syrien und radikale Islamisten ein noch wichtigeres Ziel als der Westen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Rettungskräfte und Polizei auf einem PLatz in St.Petersburg
Der bisher jüngste Terroranschlag in Russland ereignete sich am 3. April 2017 in der Metro von Sankt Petersburg. 14 Menschen kamen ums Leben, als sich ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. Bildrechte: dpa
Das Fischt-Stadion in Sotschi
Wolgograd und Sotschi werden bei der diesjährigen Fußball-WM zwei von elf Austragungsorten sein. Im Bild: das olympische Fischt-Stadion in Sotschi am Ufer des Schwarzen Meeres.
(Über dieses Thema berichtet MDR Aktuell auch im TV: 09.02.2018 | 17:45 Uhr.)
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