Russland Spezialeinheit übernimmt Schutz der Nationalteams bei der Fußball-WM

zwei Spezialkräfte in dunklen Uniformen schießen in einen Raum, einer hält einen Schild
Die Spezialkräfte von Sobr bereiten sich bereits intensiv vor. Den Verantwortlichen ist es wichtig, sich gut gerüstet zu präsentieren – und haben Journalisten beim Training dieser Spezialkräfte zusehen lassen. Das war in der Vergangenheit nicht selbstverständlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mitglieder der russischen Spezialeinheit Sobr
Besonderes Augenmerk gilt der Sicherheit. Dafür setzt der Kreml auf seine Spezialkräfte. Für die Sicherheit aller 32 teilnehmenden Nationalmannschaften sorgt die russische Eliteeinheit Sobr, vergleichbar den Sondereinsatzkommandos (SEK) in den deutschen Bundesländern. Bildrechte: IMAGO
Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr bei einer Schießübung auf Scheiben
Sobr hätte zur WM auch einen Heimvorteil, denn das Sondereinsatzkommando verfügt in allen wichtigen russischen Städten über eigene Einheiten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
zwei Spezialkräfte in dunklen Uniformen schießen in einen Raum, einer hält einen Schild
Die Spezialkräfte von Sobr bereiten sich bereits intensiv vor. Den Verantwortlichen ist es wichtig, sich gut gerüstet zu präsentieren – und haben Journalisten beim Training dieser Spezialkräfte zusehen lassen. Das war in der Vergangenheit nicht selbstverständlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr, maskiert, mit Schild, leuchtende Armbinde
Manche von ihnen wie Leonid würden gerne noch realitätsnäher üben, etwa mit richtigen Granaten: "Dann hat man den Nebel, den Staub." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
russischer General in Uniform vor roter Wandzeitung
Neben Sobr sollen zahlreiche Spezialeinsatzkommandos und Einheiten der Bereitschaftspolizei eingesetzt werden. Verantwortlicher General ist Sergej Melikow. Er bezeichnet die WM als Mammutprojekt und betont: Überall, wo Menschenmassen zusammenkämen, herrsche Terrorgefahr. Und es ließen sich leicht Unruhen anstacheln. "Das gilt es unbedingt zu verhindern." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
junger Mann im dunklen Sweatshirt sitzt vor Notebook
Sicherheitsexperte Ruslan Lewijew vom regierungsunabhängigen Conflict Intelligence Team teilt diese Einschätzung. Die Anschlagsgefahr in Russland sei hoch, das Land für Terroristen aus Syrien und radikale Islamisten ein noch wichtigeres Ziel als der Westen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Das Fischt-Stadion in Sotschi
Wolgograd und Sotschi werden bei der diesjährigen Fußball-WM zwei von elf Austragungsorten sein. Im Bild: das olympische Fischt-Stadion in Sotschi am Ufer des Schwarzen Meeres.
(Über dieses Thema berichtet MDR Aktuell auch im TV: 09.02.2018 | 17:45 Uhr.)
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