Transit Von West nach West durch die DDR

Im Gobelin-Saal im Palais Schaumburg in Bonn wurde das Berlin-Transit-Abkommen durch Staatssekretär Egon Bahr vom Bundeskanzleramt (rechts) und Staatssekretär Michael Kohl vom DDR-Ministerrat (links) unterzeichnet.
Die Durchreise von der BRD nach Westberlin über das Gebiet der DDR und umgekehrt war jahrezehntelang eine heikle Angelegenheit und anfällig für politische Störmanöver. Erleichterungen brachte erst das Transitabkommen zwischen beiden Staaten, unterzeichnet am 17. Dezember 1971 von den beiden Chefunterhändlern Michael Kohl (DDR) und Egon Bahr (BRD) im Schaumburg-Palais in Bonn. Das Abkommen war der erste Vertrag zwischen den beiden deutschen Staaten. Es wurde noch vor dem Grundlagenvertrag von 1972 geschlossen. Die Regelungen betrafen rund 1.000 Kilometer Straße, gut 1.200 Kilometer Zugstrecken und knapp 600 Kilometer Flusswege. Bildrechte: dpa
Im Gobelin-Saal im Palais Schaumburg in Bonn wurde das Berlin-Transit-Abkommen durch Staatssekretär Egon Bahr vom Bundeskanzleramt (rechts) und Staatssekretär Michael Kohl vom DDR-Ministerrat (links) unterzeichnet.
Die Durchreise von der BRD nach Westberlin über das Gebiet der DDR und umgekehrt war jahrezehntelang eine heikle Angelegenheit und anfällig für politische Störmanöver. Erleichterungen brachte erst das Transitabkommen zwischen beiden Staaten, unterzeichnet am 17. Dezember 1971 von den beiden Chefunterhändlern Michael Kohl (DDR) und Egon Bahr (BRD) im Schaumburg-Palais in Bonn. Das Abkommen war der erste Vertrag zwischen den beiden deutschen Staaten. Es wurde noch vor dem Grundlagenvertrag von 1972 geschlossen. Die Regelungen betrafen rund 1.000 Kilometer Straße, gut 1.200 Kilometer Zugstrecken und knapp 600 Kilometer Flusswege. Bildrechte: dpa
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