Sa 29.12. 2018 18:00Uhr 14:30 min

Heute im Osten - Reportage

Schatzgräbern auf der Spur

Komplette Sendung

Heute im Osten - Schatzgräbern auf der Spur 15 min
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MDR FERNSEHEN Sa, 29.12.2018 18:00 18:15

Bildergalerie: Achtung Schatzräuber!

Bildergalerie: Achtung Schatzräuber!

Zehntausende Bulgaren graben illegal nach antiken Schätzen. Die archäologischen Stücke bringen auf dem Schwarzmarkt viel Geld ein. Das Problem ist so groß, dass der Staat mittlerweile Jagd auf die Schatzräuber macht.

Mit selbstgebautem Metalldetektor sucht ein Schatzräuber nach antiken Kulturgütern im Boden
In Bulgarien suchen nach Polizeiangaben täglich Zehntausende Menschen illegal nach Schätzen im Boden. Die Sammlerstücke aus antiken und römischen Fundschätzen bringen im Westen gutes Geld. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mit selbstgebautem Metalldetektor sucht ein Schatzräuber nach antiken Kulturgütern im Boden
In Bulgarien suchen nach Polizeiangaben täglich Zehntausende Menschen illegal nach Schätzen im Boden. Die Sammlerstücke aus antiken und römischen Fundschätzen bringen im Westen gutes Geld. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Dorfbewohner zeigt seinen selbstgebauten Metalldetektor.
Die nötigen Hilfsmittel, wie diesen Metalldetektor, bauen sich die Dorfbewohner oft selbst. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schatzräuber-Tunnel in der bulgarischen Region Plovdiv
Bulgarien ist außergewöhnlich reich an archäologischen Schätzen. Es gibt hier ähnlich viele Kulturgüter im Boden wie in Griechenland. In der Region rund um Plovdiv wurden von Archäologen schon viele kostbare Schätze gefunden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Archäologin Angela Pencheva
Archäologin Angela Pencheva leitet regelmäßig wissenschaftliche Ausgrabungen, wie hier in der Nähe der Stadt Septemvri östlich der Hauptstadt Sofia. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
 Antike Münzen aus Bulgarien
Die geborgenen Schätze gehören ins Museum. Diese antiken Münzen waren in Kanada sichergestellt, bevor sie nach Bulgarien zurückkamen. Oft landen die geraubten Schätze auf Auktionen im Ausland, wo sie für viel Geld versteigert werden. Dann sind sie für die bulgarischen Museen meist unwiderbringlich verloren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schatzräuber-Tunnel in Bulgarien
Das Ende eines Schatzräuber-Tunnels. Hier hofften die Diebe wohl, wertvolle Grabbeigaben zu erbeuten. In dem Hügel war vermutlich ein thrakischer Krieger oder Fürst begraben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Bulgarische Polizisten auf der Jagd nach Schatzräubern
Längst gibt es bei der bulgarischen Polizei eine Spezialeinheit gegen Antikenraub. Sie macht regelmäßig Jagd auf die Schatzräuber. Nach Polizeiangaben leben rund 25.000 Menschen in Bulgarien ausschließlich von der Schatzsuche und dem illegalen Antikenhandel. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Angel Papalezov (rechts) bespricht mit den Kollegen der Regional-Polizei einen Einsatz gegen Schatzräuber.
Der Chef der Spezialeinheit, Angel Papalezov (rechts im Bild), bespricht mit den Kollegen der Regionalpolizei einen Einsatz gegen Schatzräuber. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Angel Papalezov bei einem Antiquitätenhändler
Hier inspiziert Chefermittler Angel Papalezov (links) bei einem Antiquitätenhändler eine Uhr. Bei seinen Recherchen ist Papalezov auf Informationen von Spezialisten angewiesen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Dorf in Bulgarien
  • In Bulgariens Hinterland gibt es viele verborgene Grabstätten mit Schätzen - manche mit einem Schwarzmarktwert von mehreren Millionen Euro.

Über dieses Thema berichtete MDR AKTUELL auch im:
TV | 01.03.2019 | 17:45 Uhr
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Sie kommen nachts, sie buddeln im Schutz der Dunkelheit. Immer auf der Suche nach etwas Kostbarem, dabei hinterlassen sie Schäden in Millionenhöhe.

Angel Papalezovs Job ist es, zu verhindern, dass Räuber die wertvollen antiken Schätze, die seit Jahrhunderten im Boden liegen, illegal ausgraben und ins Ausland verhökern. Kein einfacher Job, denn die Schatzräuber sind eindeutig in der Überzahl. "Momentan leben rund 25.000 Menschen hier in Bulgarien von Raubgrabungen", erklärt der Leiter der Sondereinheit gegen antiken Raub. Dazu kommen Hundertausende, die auf diese Weise versuchen, sich etwas dazuzuverdienen. Dennoch versucht der Polizist jeden Tag aufs Neue, den Tätern und ihren mächtigen Hintermänner auf die Spur zu kommen.

Archäologin Angela Pencheva lässt währenddessen nichts unversucht, um die Ausgrabungsstätte, auf der sie gerade arbeitet, zu schützen.

Sie organisiert einen Wächter, übernimmt selbst Nachtschichten, um die Schatzräuber abzuschrecken. Doch der Winter naht und damit das Ende der Grabungssaison: Dann haben die Räuber leichtes Spiel.

Die "Heute im Osten"-Reportage begleitet die beiden bei ihrem Katz- und Mausspiel mit den Plünderern – werden sie etwas gegen sie ausrichten können?

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