Von der Solidarność bis zum Volksaufstand

Polen: Solidarność - Vorbote des Umbruchs

Lech Walesa, Polnische Gewerkschaft Solidarität 1980
Die Regierung in Warschau erklärt schon nach wenigen Tagen, die Forderungen der Werft-Arbeiter erfüllen zu wollen. Der Streik scheint damit beendet zu sein. Die Arbeiter aber wollen sich damit nicht zufrieden geben. Sie wollen auf weitere Reformen drängen. Am 17. August 1980 rufen sie ein "Überbetriebliches Streikkomitee" ins Leben, das mehr als 300 Betriebe repräsentiert und einen 21 Punkte umfassenden Forderungskatalog erarbeitet. Zu den Forderungen gehört das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Streikrecht und das Recht auf unabhängige Gewerkschaften. Zum Vorsitzenden des Streikkomitees wird Lech Walesa gewählt. Aus dieser Bewegung entwickelt sich in den nächsten Tagen die "Unabhängige Selbstverwaltete Gewerkschaft Solidarität". (Im Bild: Lech Walesa. Vor ihm, mit Brille: Anna Walentynowicz.) Bildrechte: dpa
KP-Chef Witold Jaruzelski
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Wahlkampf in Polen
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Heiße Phase des Wahlkampfes in Ungarn
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Mann
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ČSSR: Die "samtene Revolution"

Samtene Revolution in Prag 1989
Zum Symbol des sanften Widerstands wurden Schlüsselbünde. Mit dem Klingeln der Schlüssel wollte die Menschen die neue Zeit einläuten und den alten Machthabern ankündigen, dass ihre Stunde geschlagen hat. Seit dem Jahr 2000 ist der 17. November - der Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie - ein staatlicher Feiertag in Tschechien. Bildrechte: IMAGO
Trügerische Ruhe in Bukerest
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Ceausescu
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