Osteuropa

Adventszeit Weihnachtsmärkte Osteuropa

Weihnachtsmarkt in Wroclaw
Die katholische Kirche hatte nichts gegen die polnischen Weihnachtsmärkte einzuwenden und auch nationalistische Politiker waren einverstanden, obwohl die Tradition aus dem ungeliebten Deutschland kam. Bildrechte: dpa
Blick vom Rathausturm auf den Weihnachtsmarkt in der Prager Altstadt
Weihnachtsmärkte haben in protestantischen Gegenden Deutschlands eine lange Tradition. Seit einigen Jahren gibt es nun auch in vielen Städten Osteuropas Weihnachtsmärkte – nach deutscher oder westeuropäischer Tradition. Zur Weihnachtszeit entfaltet sich bei unserem tschechischen Nachbarn in Prag ein ganz besonderer Zauber. Bildrechte: imago/blickwinkel
Weihnachtsbaum auf dem Weihnachtsmarkt in Wroclaw
In Polen sind Weihnachtsmärkte ein relativ neues Phänomen. Der erste klassische Weihnachtsmarkt wurde 2008 in Polen eröffnet – in Wrocław. Als Vorbild dienten die deutschen Weihnachtsmärkte. Bildrechte: dpa
Kinder auf dem Weihnachtsmarkt in Krakau
Ein Spektakel für Groß und Klein: Seit 1937 präsentieren Krippenbauer ihre Werke in der Adventszeit auf dem Krakauer Weihnachtsmarkt. Bildrechte: imago/Eastnews
Blick auf den Weihnachtsmarkt in Krakau
Der Krakauer Weihnachtsmarkt ist in Polen sehr beliebt und gilt als schönster Weihnachtsmarkt in Polen. Die Stadt hat im Winter ein sehr romantisches Flair, was die vorweihnachtliche Stimmung verstärkt. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in Wroclaw
Und was gehört zum beliebten vorweihnachtlichen Vergnügen auch an der Weichsel dazu? Natürlich der Glühwein. Die Polen sagen dazu "Grzaniec świąteczny". Bildrechte: dpa
Polens größter Weihnachtsbaum steht in Danzig
In Danzig schmückt seit dem 24. November mit rund 30 Metern Höhe Polens größter Weihnachtsbaum das Einkaufszentrum. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Besucher auf einer künstlischen Eislauffläche auf dem Tomislav Platz in Zagreb
Die kroatische Hauptstadt Zagreb wurde vom Onlineportal "European Best Destinations" zum besten Weihnachtsmarkt Europas 2018 gewählt. Bildrechte: imago/Pixsell
Weihnachtsmarkt in Wroclaw
Die katholische Kirche hatte nichts gegen die polnischen Weihnachtsmärkte einzuwenden und auch nationalistische Politiker waren einverstanden, obwohl die Tradition aus dem ungeliebten Deutschland kam. Bildrechte: dpa
Krakau Weihnachtsmarkt
Bis vor wenigen Jahren noch gänzlich unbekannt, haben sich Weihnachtsmärkte mittlerweile in ganz Polen etabliert. Auch in Kraków. Dort ist eine alte Tradition ins weihnachtliche Marktgeschehen integriert worden: der Wettbewerb um die schönste Weihnachtskrippe. Bildrechte: dpa
Advent in Zagreb
Der Weihnachtsmarkt in Zagreb ist mittlerweile zu einer internationalen Attraktion geworden und lockt immer mehr Besucher aus der ganzen Welt in die kroatische Hauptstadt. Bildrechte: imago/Pixsell
Weihnachtsmarkt
Etwas mehr als 20 verschiedene Weihnachtsmärkte, die hier freilich Neujahrsmärkte genannt werden, gibt es in den Bezirken der russischen Hauptstadt. Der ungewöhnlichste von ihnen wurde 2013 erstmals veranstaltet, der "European Christmas Market". Dort sollen die Moskauer in die Atmosphäre europäischer Weihnachtsmärkte und die "katholische Weihnacht" eintauchen können. Es gibt französische Spezialitäten, deutsche Bratwurst, Glühwein und Schweizer Käse. Bildrechte: IMAGO
Besucher an einem Stand auf einem Weihnachtsmarkt in Budapest.
Der Vörösmarty tér im Zentrum der ungarischen Hauptstadt: Dort, wo sich das traditionsreiche Kaffeehaus "Gerbeaud" befindet und die exklusivste Flaniermeile der Stadt, die Váci utca, ihren Anfang hat, wurde 1999 erstmals ein Weihnachtsmarkt abgehalten. Es war der erste in der Geschichte Budapests überhaupt. Bildrechte: dpa
Besucher auf Weihnachtsmarkt vor der St.-Stephans-Basilika in Budapest.
Die Veranstalter, Stadtväter und örtliche Handwerkskammer, hatten sich an westeuropäischen Weihnachtsmärkten orientiert und aber auch verfügt, dass nur Stände zugelassen werden, die ungarische Produkte feilbieten. Ramsch aus Fernost oder Fastfood-Ketten sollten tunlichst ferngehalten werden. Und so wacht bis heute jedes Jahr eine gestrenge Kommission darüber, dass es an den etwa 120 Ständen des Budapester Weihnachtsmarktes nur ungarische Handwerkskunst und Leckereien aus einheimischer Produktion zu kaufen gibt. Bildrechte: dpa
Weihnachtsmarkt
Geschmückte Weihnachtsbäume auf dem Rigaer Domplatz soll es bereits im 15. Jahrhundert in der Adventszeit gegeben haben. Der erste Weihnachtsmarkt wurde erst 2005 auf dem Livenplatz in der historischen Altstadt Rigas abgehalten. Als Vorbild dienten die westeuropäischen Weihnachtsmärkte und deren Angebot: Glühwein, geröstete Mandeln, Pfefferkuchen und allerlei Kunsthandwerkliches. Bildrechte: IMAGO
Weihnachtsmarkt Bukarest
Der erste Weihnachtsmarkt in Bukarest wurde erst 2007 eröffnet. Das kommt nicht von ungefähr. Im mehrheitlich orthodox geprägten Land wird eigentlich vor Weihnachten gefastet - 40 Tage lang. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn die Tradition verliert sich immer mehr. Der Bukarester Weihnachtsmarkt auf dem Universitätsplatz beweist - die Zeiten ändern sich. Auch das orthodoxe Rumänien steckt inzwischen mitten im konsumorientierten Weihnachtstrubel. Die knapp 60 Stände bieten Keramik, traditionelles Kunsthandwerk und Textilien. Offizielle Kritik von der orthodoxen Kirche am Markt gibt es keine. Am 25. Dezember endet mittags die rumänische Fastenzeit. Von da an lebt man in Saus und Braus. Profitieren will davon auch der Bukarester Weihnachtsmarkt. Er ist bis zum 27. Dezember geöffnet. Somit haben auch Fastenwillige am Ende etwas vom Markt. Bildrechte: MDR/Annett Müller
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