Abkühlung garantiert! Zur Abkühlung: Polnisches Salzbergwerk "Wieliczka"

Kapelle im polnischen Salzbergwerk Wieliczka
Im südpolnischen Wieliczka, dessen Name übersetzt so viel wie "Großes Salz" heißt, gibt es seit 1927 eine ganz besondere Attraktion: Die Kinga-Kapelle, eine unterirdische Kirche aus Salz. Seit 1978 ist sie auch UNESCO-Kulturerbe. Bildrechte: Ryszard Tatomir
Kapelle im polnischen Salzbergwerk Wieliczka
Im südpolnischen Wieliczka, dessen Name übersetzt so viel wie "Großes Salz" heißt, gibt es seit 1927 eine ganz besondere Attraktion: Die Kinga-Kapelle, eine unterirdische Kirche aus Salz. Seit 1978 ist sie auch UNESCO-Kulturerbe. Bildrechte: Ryszard Tatomir
Kapelle im polnischen Salzbergwerk Wieliczka
Für viele Besucher des Bergwerks ist sie schon allein wegen ihrer Größe und Ausstattung einer der Höhepunkte beim Besuch des ehemaligen Salzbergwerks. Sie ist 54 Meter lang und befindet sich 110 Meter unter Tage. Von der Decke hängen Kronleuchter aus Salzkristallen. An der Kapelle haben Generationen von Bergmännern insgesamt 70 Jahre gearbeitet. Bildrechte: Ryszard Tatomir
Zwei Touristen stehen 2005 in einem Gang im Salzbergwerk Wieliczka. An den Wänden lässt Feuchtigkeit das Salz aufblühen.
Bei Temperaturen von etwa 16 Grad finden die Besucher im Sommer einen erfrischenden Kontrast zur Hitze über Tage. Auch für Allergiker ist der Aufenthalt tief unter der Erde eine Wohltat: Die mit Natriumchlorid, Kalzium und Magnesium reich gesättigte Luft soll die Lungenfunktion verbessern. Bildrechte: dpa
Eine Kapelle im Salzbergwerk Wieliczka, 2005
Das Salzbergwerk Wieliczka bei Krakau zieht jedes Jahr eine Million Besucher in seinen Bann. 1993 wurde die Salzförderung eingestellt, aber bereits seit den 1970er-Jahren durften Touristen das Bergwerk besuchen. Bildrechte: dpa
Die Kammer Weimar mit dem Salzsohlesee im Salzbergwerk Wieliczka
Im Laufe der Jahrhunderte sind im Bergwerk über 2.000 unterirdische Kammern entstanden. Zur 4,2 Kilometer langen Touristenroute zählen allerdings "nur" 20 Kammern mit Salzseen wie hier in der "Weimar"-Kammer. Die neun Bergwerksetagen kann man zu Fuß oder mit dem Aufzug erreichen, die runter bis zu 135 Meter Tiefe verläuft. Bildrechte: Rafał Stachurski
Skulpturen aus Salz im Salzbergwerk Wieliczka
Wie in einem Wintermärchen: Die Salzablagerungen sind 15 Millionen Jahre alt. In den Räumen stehen aus Steinsalz gehauene Skulpturen - erschaffen von Bergmännern. Bildrechte: imago/Sabine Gudath
Religiöser Andachtsraum aus Salzstein im Salzbergwerk Wieliczka in Krakau
Früher gab es viele tödliche Unfälle in der Salzmine. Die Bergmänner haben deswegen Kapellen und religiöse Figuren in Stein gemeißelt, um für die Verstorbenen zu beten. Regelmässig finden in der Kinga-Kapelle auch Messen und Hochzeiten statt. Paare können sich hier unter Tage trauen lassen. Bildrechte: imago/Sabine Gudath
Relief 'Das letzte Abendmahl' in Salzstock geschlagen
Biblische Szenen als kunstvoller Wandschmuck – immer aus Salz. Hier eine Darstellung des letzten Abendmahls. Bildrechte: dpa
In einer Kapelle im Salzbergwerk Wieliczka sind in Salzstein gehauene Figuren zu sehen.
In der Janowice-Kammer stellen Salzfiguren eine alte Legende dar: Die ungarische Prinzessin Kinga, die den polnischen Fürsten Boleslaw V. heiratete, bekam als Geschenk ein Salzmine in Ungarn - dort warf sie ihren Verlobungsring hinein. Der Ring wanderte mit den Steinsalzschichten nach Wieliczka und wurde in dem ersten Salzblock, der in Wieliczka gewonnen wurde, wieder gefunden. Bildrechte: dpa
Die Michałowice-Kammer im Salzbergwerk Wieliczka in Polen
In der "Michałowice-Kammer" finden 109 Meter unter Tage auch Kammerkonzerte und Empfänge statt. Die Veranstaltungen können bis zu 100 Personen besuchen. (Über dieses Thema berichtete MDR im Radio am 24.6.2015 | 21.15 Uhr.) Bildrechte: Rafał Stachurski
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