Der Puck landet im Tor
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Tipps und Infos Alles über Eishockey

Der Puck landet im Tor
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Wenn man beim Eishockey zuschaut, muss man gefühlt in Schallgeschwindigkeit reagieren, um überhaupt etwas zu sehen. Es ist unfassbar, wie schnell der kleine schwarze Puck nach einem Schlag vom Eishockeyschläger über das Eis schlittert - wirklich kein Wunder, dass wir hier von der schnellsten Mannschaftssportart der Welt sprechen. Damit die Spieler überhaupt eine Chance haben, das kleine Spielgerät aus Hartgummi zu bekommen (und natürlich weil auf einer Eisfläche gespielt wird), brauchen sie Schlittschuhe.

Schnell, schneller, Eishockey

Eine Eishockeymannschaft hat bis zu 22 Spielern, obwohl auf dem Eis immer nur fünf Spieler plus der Torwart sein dürfen. Doch weil das Spiel so unglaublich anstrengend ist, kann und muss der Trainer ständig durchwechseln (dafür ist keine Unterbrechung wie z.B. im Fußball nötig), so dass im Laufe eines Spiels sehr viele zum Einsatz kommen. Immerhin dauert ein Match 60 Minuten, aufgeteilt in drei Drittel mit je 20 Minuten. Dazwischen gibt es eine 15-minütige Pause, in der sich die Spieler kurz erholen können und die Eisfläche wieder geglättet wird. Gewonnen hat am Ende das Team, welches die meisten Tore erzielt hat.

Eishockeyspieler in ihrer Schutzkleidung
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Eishockey ist aber nicht nur besonders schnell, sondern auch besonders "körperbetont" bzw. etwas direkter ausgedrückt bei den Profis im Männerbereich auch teils brutal. Da kann schon mal ein Zahn aufs Eis fliegen oder ein Arm gebrochen werden. Damit das nicht allzu häufig passiert und auch weil der Puck sehr sehr hart ist und mit hoher Geschwindigkeit geschlagen wird (150 km/h beim Torschuss), gibt es eine ganz besondere Schutzausrüstung. Vom Helm über Mundschutz bis hin zu Brust- und Beinschonern ist alles dabei und somit wird nahezu jedes Körperteil "gut verpackt" geschützt, weswegen Eishockeyspieler auch immer wie Schränke aussehen. Die Zuschauer in der Eishalle werden übrigens von hohen Schutzglasscheiben oder Fangnetzen rund um das Spielfeld geschützt.

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 13:49 Uhr