Boulderer in einer Kletterhalle
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Tipps und Infos Alles übers Bouldern

Boulderer in einer Kletterhalle
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Bouldern ist für alle Kinder, die immer irgendwo hochklettern wollen perfekt! Man braucht dafür keinen Gurt und kein Seil, denn es wird an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in niedriger Höhe (Absprunghöhe) geklettert. In den letzten Jahren ist Bouldern immer beliebter geworden und hat sich zu einer eigenständigen Sportart entwickelt.

Meist reichen hierbei nur vier bis acht Kletterzüge, die den "Boulderer" schon an seine Leistungsgrenze bringen sollen. Genau darin liegt der besondere Reiz dieser Art des Kletterns: Nur wenige Züge sorgen für enormen Kraftaufwand, sprich man hat kurze und kräftige Belastungsintervalle. Und wie überall ist natürlich auch hier die Technik und Beweglichkeit entscheidend ...

Koordination, Beweglichkeit - und richtig viel Muskelkraft!

Aber auch wer nicht an seine Leistungsgrenze gehen will und einfach mal unkompliziert in den Klettersport reinschnuppern will, ist beim Bouldern richtig aufgehoben. Ohne komplizierte Sicherungstechniken mit Gurt und Seil können Einsteiger hier die ersten Klettererfahrungen sammeln. Durch das spielerische Austüfteln in geringer Höhe kann jeder schnell und mit viel Spaß seine Technik verbessern und Kraft erwerben.

Bouldern fördert zudem hervorragend die Koordination und Beweglichkeit. In kaum einer anderen Sportart wird der Bezug zum eigenen Körper so deutlich wie beim Bouldern. Ein weiterer Vorteil des Boulderns ist, dass man mit relativ geringem Zeitaufwand und auch ohne Kletterpartner schnell und flexibel trainieren und sich auspowern kann.

Zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2018, 13:52 Uhr