Ein Junge der Breakdance tanzt
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Ein Junge der Breakdance tanzt
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Backspin, Handglide, Swipes, Headspin - was soll das bitte sein? Das sind Begriffe aus einer anderen Welt und zwar der Welt des Breakdance! Neben der eigene Sprache kommen noch eigenartig verdrehte Gliedmaßen und recht ruckartige Bewegungen dazu...

Von den Straßenkids im Ghetto erfunden

Entstanden im Ghetto der Bronx im New York der 1970er-Jahre ist es längst zu einer eigenen coolen Kultur geworden, die tatsächlich vom Jugendclub bis zum Opernhaus reicht. Die Bewegungen beim Breakdance sind gleichzeitig kraftvoll und elegant, elastisch und athletisch. Ein festes Schema gibt es beim Breakdance nicht. Jeder, der ihn tanzt, kann auf Teufel komm raus improvisieren und sein eigenes Ding machen. Von Zeit zu Zeit gibt es daher immer wieder überraschende, neue Bewegungen und Entwicklungen.

Getanzt wird zu Pop, Funk oder Hip-Hop. Für viele Jungs bot B-Boying (so heißt es ursprünglich und wird von den echten Breakdancern auch nach wie vor benutzt) eine Alternative zur Gewalt der städtischen Straßen-Gangs. Statt sich zu prügeln schlossen sich die Jugendlichen zu Tanzgruppen zusammen und "duellierten" sich in sogenannten Battles. Diese Breakdance-Battles gibt es bis heute - es treten einzelne Tänzer oder ganze Teams gegeneinander an, um zu zeigen, was sie können. In abwechselnder Reihenfolge gilt es, den gegenüberstehenden Kontrahenten durch die eigene Darbietung und den eindrucksvolleren Tanz zu übertrumpfen. Bei organisierten Wettkämpfen entscheidet ein Wertungsgericht über den Sieger.

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2017, 14:55 Uhr