Tipps und Infos Alles über Schlittenhunde(rennen)

Eigentlich erwartet man ja Huskys, die Schlitten durch den tiefen Schnee ziehen, eher in eisigen Gegenden wie Kanada oder Alaska. Schließlich lieben die Hunde kalte Temperaturen und fühlen sich tatsächlich bei minus 15 Grad Celsius am wohlsten. Doch mittlerweile gibt es auch in Deutschland viele Husky-Fans wie unseren "Hobbymaina"-Kimik und diese organisieren auch hierzulande in den Wintermonaten so einige Hundeschlittenrennen in den deutschen Gebirgen. Allerdings sind die Strecken im Harz oder Thüringer Wald im Vergleich zu den traditionellen Rennen nur Spritztouren. Beim bekanntesten Hundeschlittenrennen in Iditarod in Alaska legen Tier und Mensch eine unglaubliche Distanz von 1.600 Kilometern durch die Wildnis zurück! Dafür benötigen die Gespanne mehrere Tage, der Rekord liegt bei acht Tagen, 13 Stunden und vier Minuten.

Eine tolle Hunderasse: Die Huskys

Huskys stammen übrigens ursprünglich aus dem nördlichen Sibirien. Hier begleiten sie schon seit über 1.000 Jahren Nomaden, vor allem die Tschuktschen, als Schlittenhund. In der Zucht wurde dabei vor allem auf sehr große Ausdauer und Robustheit der Hunde Wert gelegt (kein Wunder bei den langen Strecken, die sie zurücklegen müssen), erst zweitrangig auf Schnelligkeit und Kraft. Außerhalb von Sibirien wurde die Rasse Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt - aber nicht als Nutztiere, sondern als sie erstmals (und sehr erfolgreich) an Schlittenhunderennen in Alaska teilnahmen. Dort wurden dann in den Folgejahren die ersten Zuchten außerhalb Sibiriens aufgebaut.

 

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2017, 15:00 Uhr