Tipps und Infos Alles über Kegeln

Das Kegeln ist eigentlich ganz fix erklärt: Der Spieler versucht, eine Kugel so über eine spezielle Bahn rollen zu lassen, dass sie an deren Ende möglichst viele der aufgestellten neun Kegel umwirft. Wenn alle Kegel mit einem Wurf umfallen, ist es natürlich am Besten.

Der Nachwuchs fehlt

Ganz früher war Kegeln, damals auch "Kugelschieben" genannt, ein (Geld)Spiel, wo es nur um Wetten und Trinken ging - daher wurde es immer wieder verboten. Doch das Spiel verschwand nie von der Bildfläche und entwickelte sich mehr und mehr zu einem Gesellschaftsspiel. Heute wird es als Hobby oder aber auch als Sport in Vereinen organisiert betrieben, wobei es in Deutschland gerade nicht mehr ganz so viel Zulauf gibt und der Nachwuchs fehlt.

Das Bild zeigt eine Kegelbahn, im Vordergrund ist eine rote Kugel zu sehen.
Bildrechte: IMAGO

Da es im Kegelsport verschiedene Bahnarten gibt, gibt es auch unterschiedliche Techniken. Die Asphaltbahn, die vor allem in Süd- und Ostdeutschland verbreitet ist, hat keine Steigung. Die Lauffläche bestand früher aus Asphalt, heute ist sie oft aus Kunststoff. Die Bohlebahn, auf der oftmals in Norddeutschland gekegelt wird, hat eine Lauffläche aus Holz oder Kunststoff. Diese ist zur Mitte leicht nach unten gewölbt (gekehlt) und schmaler als die Asphaltbahn. Zudem geht die Bohlebahn leicht nach oben, sprich hat eine Steigung von zehn Zentimetern.

In Westdeutschland ist die Scherenbahn beliebt. Sie ist ebenfalls nach unten gewölbt und hat auch eine Steigung von zehn Zentimetern. Das Besondere an dieser Bahn ist, dass sich ihre Lauffläche scherenförmig verbreitert - von 35 cm auf 1,25 Meter. Für all diese Bahnen braucht man logischerweise eine andere Technik - und die ist beim Kegeln generell gar nicht so einfach, wie es ausschaut...

Zuletzt aktualisiert: 18. September 2018, 13:27 Uhr