Tipps und Infos Alles übers Klettern

Beim Klettern gibt es grundsätzlich zwei Richtungen: Das Klettern am Seil oder aber Bouldern, also Klettern ohne Seil (nur in Absprunghöhe). Während selbst kleine Kinder schon Bouldern können, ist das Seilkettern etwas komplizierter. Hier kannst du nicht einfach drauf los klettern, sondern musst dich auch mit der Sicherungstechnik und der Knotenkunde auskennen, die dich bzw. deinen Seilpartner vorm Absturz rettet! Neben dem Seil brauchst du einen Gurt, ein paar Karabiner, ein Sicherungsgerät und spezielle (enge) Kletterschuhe.

Der Weg ist das Ziel

Heutzutage ist das Klettern ein großer Trendsport geworden, so dass es viele Kletterhallen gibt. An diesen künstlichen Routen kann man natürlich sehr gut trainieren, doch das Klettern in der Natur, am Fels ist nochmal ein ganz besonderes Erlebnis. Egal wo, sowohl in der Halle als auch im Freien geht es darum, die vorhandenen Kletterrouten zu "durchklettern". In der Halle sind die durch farbige Tritte und Griffe sehr gut zu sehen, am Fels ist es deutlich schwieriger und du brauchst einen speziellen Kletterführer, der dir den Weg mit den wichtigen Ösen für den Seil erklärt.

Beim Klettern gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade - von 1 (sehr leicht) bis 11 (sehr schwer). Wie schwer eine Route ist, hängt hauptsächlich davon ab, wieviele Griffe und Tritte es in welchem Abstand gibt (in der Natur die Abstände der Sicherungsösen), wie steil und lang die Wand ist und ob es sogenannte "Überhänge" (der Berg "zu dir fällt") gibt. Aber eigentlich ist der Grad egal, der Weg ist das Ziel - und das Schönste am Klettern!

Zuletzt aktualisiert: 15. August 2018, 14:37 Uhr