Ein DJ am DJ-Pult
Bildrechte: MDR/Andreas Manke

Tipps und Infos Alles über Rap

Ein DJ am DJ-Pult
Bildrechte: MDR/Andreas Manke

Wie nennt sich die Musik, die so gar nichts mit Singen zu tun hat? Richtig: Rap! Da wird nämlich "nur" schnell gesprochen, sehr schnell gesprochen, sprich gerappt (englisch für plaudern). Zum Luftholen bleibt da teilweise kaum Zeit und auch das Gedächtnis muss echt gut funktionieren, weil ein Rapper oftmals unfassbar viel Text in einem Lied zum Besten gibt. Das alles ist zudem recht rhythmisch und passend zum jeweiligen Musik-Mix der DJ's. Doch Rap ist nicht nur ein Musikstil. Als Rapper bist du ein Teil der HipHop-Kultur, wo wiederum Breakdance, Graffiti und natürlich ein cooler Kleidungstil dazugehören.

Es begann mit "Block Partys" in der Bronx

Entstanden ist all dies in der New Yorker Bronx, dem damaligen Armen- und Bandenviertel der amerikanischen Großstadt. In den 70er Jahren hatten dort insbesondere die afro- und lateinamerikanischen Jugendlichen keine Zukunft, durften nicht in Discos oder Sportvereine. Also trafen sie sich auf der Straße, machten aus der Not eine Tugend und veranstalteten eigene "Block Partys". Da sorgten dann DJs mit Plattenspielern für den HipHop-typischen "Breakbeat", dazu wurde getanzt (Breakdance) und gefeiert. Die Rapper, damals übrigens "MCs" (Masters of Ceremony) genannt, waren diejenigen, die mit ihrem Sprechgesang die Leute zum Tanzen bringen wollten.

Doch auch die Inhalte spielen im Rap eine große Rolle, es werden "Geschichten erzählt", zumeist mit deutlichen politischen oder sozialen Botschaften. Es sollen lautstark Missstände angesprochen und aufgedeckt werden - kein Wunder also, dass die Wortwahl nicht immer "der feinen englischen Art" entspricht...

Zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2018, 16:25 Uhr