Steuermann Jochen Schümann (re.) mit Gunnar Bahr (li.) und Ingo Borowski (alle Team Deutschland) in ihrem Segelboot.
Bildrechte: IMAGO

Tipps und Infos Alles übers Segeln

Steuermann Jochen Schümann (re.) mit Gunnar Bahr (li.) und Ingo Borowski (alle Team Deutschland) in ihrem Segelboot.
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Es braucht Wasser, Wind und eine kleine Segeljolle - und schon kannst du das Gefühl von Freiheit auf dem Wasser genießen! Gerade mit den Kinder-Segelbooten, die witzigerweise "Optimisten" genannt werden und nur ein Segel haben, lernst du es ziemlich schnell. Einzige Voraussetzung: Du musst natürlich schwimmen können...

Segel setzen, Wind finden, tief einatmen - genießen!

Für die meisten kleinen Segler wird der Sport nach einem Erlebnis zur "Sucht": Der Moment, wenn der Wind plötzlich stärker zu wehen scheint, weil das Segel perfekt steht, und das Boot auf einmal so richtig Fahrt aufnimmt. Ein wunderbares Gefühl, wovon alle kleinen Segler mit leuchtenden Augen schwärmen! Auch wenn der Weg dorthin manchmal ziemlich nass ist, denn anfangs passiert es schon öfter, dass der "Opti" kentert und man im Wasser landet. Dann gilt es, dass Boot fix wieder aufzurichten und danach das Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Erst dann kann das Segel wieder ausgerichtet werden und weiter gehts.

Natürlich sind in den Kinder-Segelkursen auch immer Motorboote mit dabei, die dir sofort zur Hilfe kommen können. Und eine Schwimmweste sowie Neoprenanzug sind eh Pflicht, es kann also nichts passieren... Und wenn du es einmal gelernt hast, dann ist es wirklich faszinierend, allein mit Windkraft über das Wasser zu "schweben". Und ganz nebenbei schult das Segeln tolle Eigenschaften, wie Kraft, Ruhe, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer und Konzentration. Und bei all dem bist du immer draußen in der Natur!

Wer sich gern im Wettbewerb mit anderen messen will, kann das übrigens auch im Segeln tun. Das nennt sich dann Regatta und da treten viele Segelboote gegeneinander an - auf der Suche nach dem schnellsten Boot. Bei größeren Booten (es gibt verschiedene Bootsklassen) sind dann natürlich auch mehrere Segler an Bord, sprich du kannst auch Teil eines Teams sein. Und ob du dann irgendwann mal Weltumsegler wirst oder an großen Regatten teilnimmst oder einfach nur aus Freude in Ruhe segelst - das kannst du allein entscheiden...

Zuletzt aktualisiert: 11. September 2018, 11:20 Uhr