Ein Mann fährt Wasserski und wird von einem Schlauchboot mit Außenbordmotor gezogen
Bildrechte: Colourbox.de

Tipps und Infos Alles über Wasserski

Ein Mann fährt Wasserski und wird von einem Schlauchboot mit Außenbordmotor gezogen
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Beim Wasserski wird der Sportler auf Skiern hinter einem Motorboot oder an einem speziellen Lift mit einem Schleppseil mit Haltegriff übers Wasser gezogen. Damit dies gut funktioniert, sind die Wasserski vorn nach oben gebogen. Sie haben zudem eine weiche Gummimanschette (Bindung), damit die Füße bei der rasanten Geschwindigkeit bzw. bei den Sprüngen guten Halt haben.

Slalom, Figurenlauf und Springen

Beim Wasserski gibt es drei Disziplinen: Slalom, Figurenlauf und Springen. Beim Slalom werden meist sechs Bojen umfahren - und das bei einer Geschwindigkeit zwischen 50km/h und 60km/h! Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade, je nachdem wie kurz (oder lang) die Zugleine ist. Zwischen 18 Metern und wirklich sehr schwer zu fahrenden neun Metern ist alles möglich. Hierfür brauchst du gutes Timing, gute Technik und auch Kraft. Aber der Rausch der Geschwindigkeite, die extreme Schräglage und das aufspritzende Wasser entschädigen natürlich für die große Anstrengung.

Beim Figurenlauf geht es - wie der Namen schon sagt - hauptsächlich um die Präsentation von schönen oder auch schwierigen Figuren. Insbesondere Salti in allen möglichen Variationen (vorwärts, rückwärts, seitwärts) werden dabei gezeigt, aber auch Drehungen.

Beim Springen wird es richtig spektakulär! Da wird der Wasserskifahrer mit extrem hoher Geschwindigkeit auf eine sich im Wasser befindliche Schanze gezogen und springt dann so weit wie möglich. Echte Profis springen dabei tatsächlich über 60 Meter weit. All das geht allerdings nur mit Sprungski sowie einer Schutzausrüstung mit Helm und Rückenprotector!

Am Anfang ist der Start...

Als Anfänger wirst du jedoch erstmal viel Zeit mit dem Start verbringen, denn dabei liegst du mit den Skiern an den Füßen im Wasser und wirst durch das anfahrende Boot aus der Hocke in den Stand gezogen. Sieht leider viel einfacher aus als es ist... Wichtigster Tipp: Gewicht immer nach hinten verlagern, sonst gehts kopfüber ins Wasser. Und wenn du dann stehst, wird es auch erstmal wackelig, da das Boot ja auch Wellen macht, die dich schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn du es dann aber kannst, sind genau diese Wellen natürlich die beste Sprungschanze!

Zuletzt aktualisiert: 22. August 2018, 12:08 Uhr