Das Erste | Dienstag, 08.09.2015 | 21:00 Uhr Folge 699: An die Nieren

Ein Streit zwischen Vater und Sohn reicht bis ans Krankenbett: Vater Ziemann ist nicht damit einverstanden, wie der Sohn die Geschäfte des Familienunternehmens führt - bis er einen Herzinfarkt erleidet. Und auf Klinikchefin Marquardt lastet unheimlicher Druck: Der Konzernchef erwartet mehr Rendite!

Dr. Lea Peters (Anja Nejarri) erklärt Frank Ziemann (Nils Brunkhorst), dass es eine Alternative zur dauerhaften Dialyse seines Vaters gibt. Frank könnte sich testen lassen, ob er als Spender einer Niere infrage kommt. Nils ahnt, dass, selbst wenn das der Fall wäre, sein Vater seine Niere nicht annehmen würde. Lea interessieren diese Familieninterna nicht, sie möchte nur fachlich alle Möglichkeiten ausschöpfen. Was die beiden mit diesem Wissen dann tun, ist ihre Angelegenheit
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Viktor Ziemann wird mit einem Unterschenkelbruch in die Sachsenklinik eingeliefert. Er hat vor kurzem seinen mittelständischen Textilbetrieb an seinen Sohn Frank abgegeben, der sofort damit begonnen hat, den Betrieb nach seinen Vorstellungen zu verändern. Während Viktor immer nur für andere Designer produziert hat, möchte Frank eigene Entwürfe umsetzen.

Viktor boykottiert die Arbeit seines Sohnes so sehr, dass der Streit sich bis ans Krankenbett zieht und er einen Herzinfarkt erleidet, den er zwar überlebt, jedoch versagen seine Nieren. Um seinem Vater die lebenslange Dialyse zu ersparen, lässt sich Frank testen. Er würde als Spender infrage kommen, doch sein Vater lehnt seine Hilfe ab.

Sarah Marquardts (Alexa Maria Surholt) Assistent Clemens Manthey (Max König) hat ein Papier entwickelt, um Personalkosten zu sparen. Seine Überlegungen: Man könnte das Pflegepersonal künftig teilweise durch Mitarbeiter aus Osteuropa ersetzen. Sarah hat es durchgearbeitet, gibt es Clemens zurück und dankt ihm für seine Mühe - aber: Die Sachsenklinik muss zwar sparen, aber nicht um jeden Preis
Sarah Marquardts Assistent Clemens Manthey (Max König) hat ein Papier entwickelt, um Personalkosten zu sparen. Seine Überlegungen: Man könnte das Pflegepersonal künftig teilweise durch Mitarbeiter aus Osteuropa ersetzen. Sarah hat es durchgearbeitet, gibt es Clemens zurück und dankt ihm für seine Mühe - aber: Die Sachsenklinik muss zwar sparen, aber nicht um jeden Preis. Bildrechte: MDR/Saxonia/Rudolf Wernicke

Sarah Marquardt wird von Abaris-Chef Alexander Weber immer mehr unter Druck gesetzt. Die Sachsenklinik erreicht noch immer nicht die Renditeerwartungen des Klinikkonzerns, der in naher Zukunft einen Börsengang plant. Sarah weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht: Roland hat keine Zeit, ihr zu helfen, Oberschwester Arzu ist nicht bereit, weitere Einsparmaßnahmen im Pflegebereich hinzunehmen und Clemens Manthey hat die absurde Idee, Klinikpersonal aus dem Ausland einzustellen, um so die Kosten zu senken. Als Sarah schließlich eine wichtige Verabredung mit ihrem Sohn nicht einhalten kann, ist das Maß voll.

Gastdarsteller Reiner Schöne - Viktor Ziemann
Nils Brunkhorst - Frank Ziemann

Wiederholungen HR | 12.09.2015 | 10:50 Uhr
RBB | 13.09.2015 | 17:05 Uhr
MDR | 13.09.2015 | 18:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. September 2015, 13:40 Uhr