Das Erste | Dienstag, 08.11.05 | 21:05 Uhr Folge 285: Hand in Hand mit dem Schicksal

Der Tod von Vladi und Alina führt auch innerhalb der Ehe mit Roland zu Reiberein, denn beide trauern unterschiedlich. Pia fällt es immer noch schwer zu akzeptieren, dass das Leben auch ohne die beiden weitergeht. (Folge 285)
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Die Trauer um Alina und Vladi zehrt weiter an den Kräften der ganzen Familie. Pia fällt es immer noch schwer zu akzeptieren, dass die beiden nicht mehr da sind und das Leben trotzdem weitergeht. Sie bemüht sich zwar, aber nicht immer erfolgreich. Besondere Sorgen macht ihr Jonas, der immer noch sehr verschlossen und empfindlich ist. Roland glaubt, sich durch viel Arbeit ablenken zu können. Aber dann muss er sich eingestehen, dass der Schmerz auch bei ihm Spuren hinterlassen hat. Er bittet auf Anregung von Pia Professor Simoni um einige Tage Urlaub. Sie wollen zusammen mit Jacob in ein Ferienhaus fahren.

Karl Diesterweg - Tischler mit Leib und Seele - ist bitter enttäuscht, dass sein Sohn Daniel aus dem Familienbetrieb ausgestiegen ist. Als Daniel seinem Vater zum sechzigsten Geburtstag gratulieren will, kommt es zum Streit. Karl fühlt sich provoziert. Als Karls Ehefrau Helga die Streithähne zu trennen versucht, stürzt sie und verletzt sich am Kopf. In der Sachsenklinik wird eine Hirnblutung festgestellt, die in einer Not-Operation erfolgreich beseitigt werden kann. Helgas Genesung wird dennoch viel Zeit kosten, zumal es im Anschluss an die OP zu schweren Komplikationen kommt.

Damit ist die wirtschaftliche Zukunft der Tischlerei noch stärker gefährdet als bisher. Die Fronten zwischen Vater und Sohn verhärten sich. Schließlich offenbart Daniel seinem Vater die bittere Wahrheit: Der Familienbetrieb steht vor der Pleite und Helga hat sich lieber heimlich bei ihrem Bruder Geld geliehen, als Karl mit der unvermeidbaren Katastrophe zu konfrontieren. Karl fällt aus allen Wolken. Geläutert fasst er den Entschluss, die Firma zu verkaufen. Da eröffnet ihm Daniel eine Möglichkeit, wie sie gemeinsam vielleicht doch noch den Traditionsbetrieb retten können.