exakt | 13.03.2019 Freiwillig Müll wegräumen?

An einem Samstag kommt in Erfurt ein Trupp engagierter Hobbyangler zusammen. Sie wollen einen Böschungsabschnitt an der Gera vom Müll befreien. Wir haben die Putzaktion begleitet und waren selbst mit Müllsack in Leipzig unterwegs.

Teutschenthal 7 min
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Den DDR-Subbotnik gibt es schon lange nicht mehr, doch die grundsätzliche Idee des freiwilligen Arbeitseinsatzes im Frühling hat überlebt: Hobbyangler Dominik Borrmann und seine Mitstreiter wollen der Natur etwas zurückgeben, die sie in ihrer Freizeit so häufig nutzen. 15 volle Müllsäcke tragen sie nach ihrer Aktion vom Ufer der Gera weg: Verpackungen, Plastiktüten und sogar ein Fahrrad. Der Stadt Erfurt fehlen die Kapazitäten, den Abschnitt gründlich zu säubern. Reporter Albrecht Radon ist bei der Aufräumaktion dabei.

Außerdem versuchen wir, die Leipziger in einem Park zum spontanen Müllsammeln zu begeistern. Wir fragen uns: Sehen die Leute vielleicht eher den Staat oder die Kommune in der Pflicht, den öffentlichen Raum sauber zu halten oder ist es selbstverständlich, auch selbst mitzumachen? Und welche Rolle spielen die Erfahrungen aus dem in der DDR staatlich verordneten Subbotnik?

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | exakt | 13. März 2019 | 20:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 22:18 Uhr

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