exakt | 28.11.2018 Warum Schausteller immer mehr auf Weihnachtsmärkte setzen

In Deutschland gibt es immer weniger Volksfeste – und damit auch weniger Einnahmequellen für Schausteller. Viele können nur noch durch die Weihnachtsmärkte überleben.

Jahrmarkt mit Riesenrad 5 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schausteller
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Weihnachtsmärkte boomen seit Jahren. Das Geschäft mit Glühwein und Leckereien ist lukrativ – nur mit klassischen Volksfesten, mit Achterbahnen und Losbuden, kann kaum jemand überleben. Denn die großen Volksfeste werden zwar immer größer, dafür gibt es weniger kleine Kirmesse und Schützenfeste. Das spüren vor allem die Schausteller.

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Dirk Kirchner, Schausteller Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Weihnachtsmärkte dagegen gibt es reichlich. Sie dauern bis zu 30 Tage, auf den größeren ist jeden Tag etwas los. Viele Schausteller haben sich deshalb über die Jahre hier ein Nebengewerbe aufgebaut. Sie tauschen das Kettenkarussell gegen den Glühweinstand. Fast ein Drittel ihrer Jahreseinnahmen stammen inzwischen aus dem Weihnachtsmarkt-Geschäft.

Der Weihnachtsmarkt hat so einen hohen Stellenwert, dass man den eigentlich braucht zum Überleben.

Dirk Kirchner, Schausteller

Die ganze Reportage über das Leben der Schausteller "Der ewige Rummel" sehen Sie im MDR FERNSEHEN | exakt - die story | 05. Dezember 2018 | 20:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2018, 18:40 Uhr

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