exakt | 23.01.2019 Mutmaßliche Islamisten bauen Strukturen in Ostdeutschland auf

Die radikalislamische Muslimbruderschaft versucht offenbar, im Osten Deutschlands Fuß zu fassen. So baute ein mutmaßlich islamistischer Prediger von Dresden aus Begegnungszentren und Gebetsräume in mehreren sächsischen Städten auf. Der sächsische Verfassungsschutz ist alarmiert.

Die gemeinnützige Gesellschaft "Sächsische Begegnungsstätte" aus Dresden steht offenbar in Verbindung mit der islamistischen Muslimbruderschaft. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 des sächsischen Verfassungsschutzes hervor. Der Sächsische Verfassungsschutz befürchtet, dass die Islamisten im Freistaat und weiteren ostdeutschen Bundesländern über die Gesellschaft Strukturen aufbauen.

"Filialen" gibt es etwa in Leipzig, Görlitz und Pirna

So hat die "Sächsische Begegnungsstätte" unter dem Prediger Dr. Saad Elgazar aus Ägypten mehrere Immobilien in Sachsen gemietet, unter anderem in Pirna, Zittau, Leipzig, Meißen, Riesa und Görlitz. Besonders häufig sucht die "Sächsische Begegnungsstätte" sich damit Städte für ihre Standorte aus, in denen es kaum oder gar keine weiteren Angebote für Muslime gibt. Durch die Flüchtlingszahlen der letzten Jahre gibt es auch in diesen Städten Bedarf an Gebetsräumen. So kann diese spezielle Auslegung des Islam dort leicht verbreitet werden.

Es geht hierbei insbesondere darum, möglichst da wo es kaum Konkurrenz gibt, wo es keine anderen muslimischen Gebetsgelegenheiten gibt, diese als Monopol auf zubauen und dass möglichst viele Menschen dort hinkommen und die Angebote wahrnehmen.

Gordian Meyer-Plath Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen

Land und Gemeinden bemühen sich, den Aufbau weiterer Filialen zu verhindern oder wie in Riesa, wegen Verstoßes gegen das Baurecht, wieder zu schließen. Doch Elgazar ist weiterhin umtriebig. Auch in Brandenburg und Thüringen hat er bereits versucht, an weitere Immobilien heranzukommen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | exakt | 23. Januar 2019 | 20:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. Januar 2019, 19:11 Uhr

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15 Kommentare

31.01.2019 11:44 Willy 15

wir werden von denen einverleibt es kann einem noch Himmelangst werden , mit welchem Grund dürfen diese sich hier breit machen ?? Teppich kaufen, Kopftuch tragen , kein Schweinefleisch essen,
N E I N 1000 x DDR zurück !! Mauer hoch ziehen ist angesagt so etwas gab es noch nie in der Geschichte.

25.01.2019 17:43 petr löcke 14

also erstmal,ich vestehe die aufregung nicht die sich bei leider vielen leuten regt sobald man ueber den islam redet.eine alte schöne kultur die userem land nur gutes gebracht hat.all die vielen kebab buden,obst und gemuesestande....von den super fussballspielern,özil,ganz zu schweigen.wenn der richtig hätte aufdrehen können,wir hätten glatt die wm gewonnen.aber er nunmal ein rassismus opfer.

25.01.2019 13:39 Menstruationstasse 13

Wie sich nach und nach praktisch alles bestätigt, wovor PEGIDA und AfD gewarnt haben, ist schon beängstigend.

25.01.2019 08:30 Karl Stülpner 12

Ich bin der Meinung, dass der Islamisierung dringend Einhalt geboten werden muss. Diese Religion gehört nicht ins Land geholt. Da hat es Null Toleranz zu geben, genauso wie zur Leugnung des Holocaust. Denn die jüdisch Gläubigen, an denen wir Deutsche noch sehr viel gut zu machen haben, die werden jetzt ein wiederholtes Mal von Judenhassern bedroht, die ins Land gelassen werden und wo vielleicht nicht einmal ein Ausweis vorgelegt werden muss. Ich meine das so und fordere eine klare Kante. Der Islam soll dort wirken, wo er hingehört. Jedenfalls Deutschland ist das schon mal nicht.

25.01.2019 04:49 Karolin Brauner 11

Ich befasste mich 2003-2013 berufl. mit Islam. Ich weiß, worum es bei dieser Ideologie geht. Deshalb wehrt sich Sachsen gg. dessen Ausbreitung. Ich kenne aus meiner Arbeit die sog. #Sozialarbeiterin #Rola #Saleh #Chemnitz. Die Libanesin hat mittlerweile den dt. Pass+demonstriert im sog. Bündnis gg. Rassismus. Lt. Salehs Interview Deutsche Welle am 8.1.19 hat D. "diskriminierende" Gesetze. Rola protestiert gg. die Eröffnung des Pro-Chemnitz Bürgerbüros. Dies will die Ausbreitung der Islamisten verhindern, handelt im Sinne des GG. Daß ausgerechnet die sog. Sozialarbeiterin Saleh das verhindern will, ist ein Fall für den Verfassungsschutz!
Im Osten sind wir deshalb NICHT anfällig für abstruse Ideologien,
weil sich die #phöse #Pegida
GEGEN ISLAMISIERUNG
in Dresden gründete. Wir wollen keine Zustände wie NRW, Bln, Hamburg, München, Frankfurt/M.

24.01.2019 20:45 Harry Bosch 10

So etwas wird nur möglich, weil es Vermieter gibt, die diesen Menschen die Räume vermieten. Bei den Vermietern muss angesetzte werden!

24.01.2019 18:52 Freiheit 9

Wahrscheinlich begreifen die ganzen "Guten" erst, wenn es so richtig gekracht hat, was hier läuft.

24.01.2019 17:22 Sebastian 8

Da gibt es nur eine Lösung - ein knallhartes europäisches Grenzregime und eine totale staatliche Überwachung sogenannter Gefährder + drakonische Repressionsmaßnahmen - Ausweisung, Entzug staatlicher Gelder als Existenzgrundlage, Untersuchungshaft usw.

24.01.2019 10:14 Günter Kromme 7

Wie kann es sein, das islamistische Vereine, mit ihren Aktivisten an der Spitze, unter dem Deckmantel einer "gemeinnützlichen Gesellschaft" sich in Deutschland (hier mal wieder mit dem üblichen Seitenhieb des Qualitätsjournalismus auf Ostdeutschland) ausbreiten dürfen, währenddessen der Verfassungsschutz voll damit beschäftigt ist über die Beobachtung der AfD zu fabulieren. Seit wann sind Islamisten gemeinnützlich? Währenddessen läuft in Chemnitz ein sogenanntes "Bündnis gegen Rassismus" (woher? wohin?) Sturm gegen die Eröffnung eines Bürgerbüros von Pro-Chemnitz, welche genau die Ausbreitung der Islamisten verhindern wollen. Langsam kommt es mir vor als wenn sich dieses Land zu einer riesigen Klappsmühle entwickelt.

24.01.2019 06:37 Dr. Angela Tucek 6

Politik laeuft leider meistens solchen Ereignissen hinterher. Aber so kann man wenigstens sagen, sie machen was. Dass islamistische Strukturen Druck auf intergrationswillige ausueben, thematisieren noch nicht mal mehr einige Medien.