Kissenkino | 04.06.2016 | 07:25 Uhr Die rote Zora

Spielfilm Deutschland 2008

Branko ist zwölf - und steht plötzlich ohne seine Mutter da. Also macht er sich ganz allein auf die Suche nach seinem Vater. Als er der "roten Zora" und ihrer Bande begegnet, ändert sich sein Leben von Grund auf.

Die rote Zora
Bildrechte: MDR/NDR/Gordon Timpen

An der kroatischen Küste in den 1930er-Jahren: Die Mutter des zwölfjährigen Branko stirbt.

Die rote Zora
Die rote Zora (Linn Reusse) ist Anführerin einer Bande von Waisenkindern. Bildrechte: MDR/NDR/Gordon Timpen

Auf der Suche nach seinem Vater kommt Branko in einen Ort, wo ein geheimnisvolles Mädchen mit roten Haaren die Obrigkeit ein ums andere Mal an der Nase herumführt!

Die rote Zora ist Anführerin einer Bande von Waisenkindern und stellt sich so schlau und geschickt an, dass sie sowohl dem Bürgermeister als auch dem Fischgroßhändler Karaman ein Dorn im Auge ist.

Unterstützung für den alten Fischer Gorian

Einzig der alte Fischer Gorian zeigt Verständnis für Zora und ihre Jungs. Branko schließt sich der Bande der "Uskoken" an. Als der Fischer vom Großhändler genötigt wird, sein kleines Geschäft zu verkaufen, schlägt sich die fünfköpfige Bande auf die Seite des alten Mannes und beginnt den Kampf gegen die Mächtigen der Stadt.

Unser Tipp

"Die rote Zora" ist eine Verfilmung des Jugendbuchs "Die rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held aus dem Jahr 1941. Die Verfilmung von Peter Kahane erhielt von der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden das Prädikat "Besonders wertvoll":

Die zeitlosen Themen Freundschaft, Vertrauen, Familie und Sehnsucht nach Geborgenheit, aber auch erste Verliebtheit, Träume und Hoffnungen werden hier humorvoll und behutsam aufgearbeitet, wobei vor allem die hier ebenfalls aufgezeigten Negativseiten des Lebens wie Eifersucht, Enttäuschungen und Verletzungen verhindern, dass der Film in eine allzu heile Weltschau abgleitet.

Filmbewertungsstelle in Wiesbaden

Die rote Zora
Die Uskoken halten zusammen (Linn Reusse, Jakob Knoblauch, David Berton, Pascal Andres, Woody Mues) Bildrechte: MDR/NDR/Gordon Timpen

Darsteller: Zora - Linn Sara Reusse
Branko - Jakob Knoblauch
Duro - David Berton
Nicola - Pascal Andres
Pavle - Woody Mues
Gorian - Mario Adorf
Karaman - Ben Becker
Ivekovic - Dominique Horwitz
Begovic - Hilmi Sözer
Dordevic - Badasar Calbiyik

Stab: Musik: Detlef F. Petersen
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Christian Zübert, Ronald Kruschak und Peter Kahane
Regie: Peter Kahane