Biografie Filharmonie Brno

Die Filharmonie Brno
Filharmonie Brno Bildrechte: Archiv Filharmonie Brno

Das Orchester Filharmonie Brno entstand im Jahre 1956 durch eine Zusammenlegung des Rundfunk- und des Kreisorchesters. Seit dieser Zeit gehört es aufgrund seiner Größe und Bedeutung zur tschechischen Spitze. Im Rahmen seiner Tourneen gab es an die tausend Konzerte in Europa, den Vereinigten Staaten, in Lateinamerika sowie im Fernen und im Nahen Osten. Es ist ein ständiger Gast an internationalen und tschechischen Festivals und produziert regelmäßig Aufnahmen für den Tschechischen Rundfunk und das Tschechische Fernsehen sowie für diverse Musikverlage, darunter Supraphon, Sony Music, IMG Records, BMG und Channel 4. Dynamisch entwickelt sich auch seine Auftragsarbeit für eine globale Klientel im Rahmen der Czech Orchestra Recordings.

Die Filharmonie Brno
Filharmonie Brno Bildrechte: Archiv Filharmonie Brno

Die Geschichte des Orchesters prägten zahlreiche tschechische und internationale Dirigenten wie Bretislav Bakala, František Jílek, Petr Altrichter, Jirí Belohlávek, Jakub Hruša oder Tomáš Netopil. Von der Saison 2018/2019 an ist Dennis Russell Davies der neue künstlerische Direktor und Chefdirigent der Philharmoniker, einer der innovativsten Dirigenten der klassischen Musik. Seit dem Jahr 2000 veranstaltet das Orchester im Sommer ein Open-Air-Festival in der Brünner Burg Spielberg und seit 2012 die renommierten Festwochen „Mährischer Herbst“, „Osterfestival der geistlichen Musik“ und „Exposition der neuen Musik“. Es unterstützt den international bekannten Kinderchor „Kantiléna“, es beteiligt sich seit 2010 an dem Bildungsprojekt „Mozartkinder“ und initiierte 2014 eine eigene Orchester-Akademie.

Filharmonie Brno ist heute nicht nur ein bedeutender Akteur auf dem Feld der sinfonischen Musik im In- und Ausland, sondern auch der führende Organisator der Musiksaison in Brünn. Zudem ist das Orchester ein aktiver Festivalveranstalter und bekannt für seine kreative Dramaturgie. Das Domizil des Klangkörpers ist das schöne „Besední dum“, der Brünner „Musikverein“ von Theophil Hansen aus dem Jahre 1873. Nun freuen sich die Brünner Philharmoniker auf einen neuen, modernen Konzertsaal, an dessen Entwurf ein Team der Architekten Tomasz Konior und Petr Hruša sowie der Akustiker Yasuhisa Toyota arbeiten.

Die Filharmonie Brno im MDR-Konzert