Biografie Nodoka Okisawa

Die Dirigentin Nodoka Okisawa mit einem Taktstock
Nodoka Okisawa Bildrechte: Felix Broede

Nodoka Okisawa ist Gewinnerin des renommierten Concours international de jeunes chefs d’orchestre de Besançon 2019, bei dem sie neben dem „Grand Prix“ auch mit dem Orchester- sowie Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Bereits 2018 gewann sie mit dem Tokyo International Music Competition for Conducting einen der wichtigsten internationalen Dirigierwettbewerbe.

Seit Beginn der Saison 2020/2021 ist Nodoka Okisawa Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und Assistentin von Kirill Petrenko. Neben der Assistenz des Chefdirigenten in Konzert und Oper umfasst das Aufgabenfeld ihres zweijährigen Stipendiums auch die Leitung eigener Konzertprojekte zusammen mit den Akademisten der Berliner Philharmoniker. Gemeinsam mit Kirill Petrenko dirigiert sie im Mai 2022 das Jubiläumskonzert zum 50-jährigen Bestehen der Karajan-Akademie.

Die Dirigentin Nodoka Okisawa mit einem Taktstock
Dirigentin Nodoka Okisawa Bildrechte: Felix Broede

Highlights der aktuellen Saison sind ihre Debüts in Abonnementkonzerten unter anderem beim Melbourne Symphony Orchestra, Orquesta de València, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und City of Kyoto Symphony Orchestra. Regelmäßig steht sie zudem am Pult des NHK Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Tokyo Symphony Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra, Orchestra Ensemble Kanazawa und des Noord Nederlands Orkest.

Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Neeme und Paavo Järvi sowie Kurt Masur. 2019 wurde sie für die Riccardo Muti Italian Opera Academy in Tokio ausgewählt, auch 2020 erhielt sie eine Einladung, gemeinsam mit Riccardo Muti Verdis „Macbeth“ zu erarbeiten. Weitere Erfahrungen sammelte sie in der Vergangenheit als Assistenzdirigentin des Orchestra Ensemble Kanazawa sowie bei Opernproduktionen in Japan und Europa. Im November 2020 leitete sie am Tokyo Nikikai Opera Theatre eine Produktion von Lehárs „Die Lustige Witwe“.

Geboren 1987 im japanischen Aomori, erlernte sie seit früher Kindheit Klavier, Cello und Oboe. Sie studierte Dirigieren an der Tokyo University of the Arts bei Ken Takaseki und Tadaaki Otaka sowie nach erworbenem Master-Abschluss auch an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christian Ehwald und Hans-Dieter Baum, wo sie 2019 das Studium ebenfalls mit einem Master abschloss. Nodoka Okisawa lebt in Berlin.

Nodoka Okisawa im MDR-Konzert

27Jan 19:00 Uhr

Konzertsaison 2022/2023 - Sonderkonzert

Benefizkonzert

Fr, 27.01.2023 19:00 Uhr

Leipzig, Kongresshalle

Konzert

28Jan 17:00 Uhr