Elizabeth Watts

Porträt der Sängerin Elizabeth Watts
Bildrechte: Marco Borggreve

Die britische Sopranistin Elizabeth Watts begann ihre künstlerische Laufbahn als Chorsängerin an der Norwich Cathedral. Zunächst studierte sie Archäologie an der Sheffield University, bevor sie sich am Royal College of Music in London der professionellen Gesangsausbildung zuwandte.

Elisabeth Watts verfügt über einen beachtliche Diskographie. Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin ist in einem Repertoire zu Hause, das Schuberts Lieder (Aufnahme für Sony) ebenso umfasst wie Bachs Kantaten (Aufnahme für Harmonia Mundi), Lieder von Strauss mit Roger Vignoles (Hyperion) und Mozart-Arien mit dem Scottish Chamber Orchestra und Christian Baldini (Linn Records). Werke von Alessandro Scarlatti hat sie mit dem English Concert und Laurence Cummings eingespielt (Harmonia Mundi), ebenso Couperins „Leçons de Ténèbres“ mit La Nuova Musica und David Bates. Zuletzt hat sie Werke von Vaughan Williams mit dem BBC Symphony Orchestra und Martyn Brabbins für Hyperion aufgenommen.

Sie führte Brittens „Spring Symphony“ mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, Rossinis „Petite Messe Solennelle“ mit dem London Philharmonic Orchestra und Gustavo Gimeno auf, sang Werke von Brahms in London, Fauré in Stavanger, Mozart in Bremen und Ligeti in Hamburg. Zu ihren Bach-Aufführungen gehört das Weihnachtsoratorium mit dem Nederlands Kamerkoor und die Johannespassion mit dem RIAS Kammerchor. Sie ist ebenfalls zu Gast bei der Akademie für Alte Musik und der Bachakademie Stuttgart.

Elizabeth Watts, die Bachs Johannespassion mit den Osloer Philharmonikern und Herbert Blomstedt, Ligetis „Le Grand Macabre“ mit dem LSO und Rattle, Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra und Mahlers Sinfonie Nr. 2 mit dem BBC Symphony Orchestra und Sakami Oramo für die BBC Proms 2017 sang, trat auch 2018 wieder bei den BBC Proms auf. Darüber hinaus arbeitete sie mit Dirigenten wie Richard Egarr, Yannick Nézet-Séguin, Michael Tilson Thomas, Vladimir Ashkenazy, Hans-Christoph Rademann und Ottavio Dantone.