20.1. | 22 Uhr | Leipzig, Peterskirche | Nachtgesang Nachtgesang mit dem MDR-Rundfunkchor in Leipzig

Beim Nachtgesang am 20. Januar um 22 Uhr stehen Engel im musikalischen Fokus. Der MDR-Rundfunkchor unter Justin Doyle und Cellist Leonard Elschenbroich interpretieren in der Leipziger Peterskirche Werke über die himmlischen Boten u. a. von John Tavener, Einojuhani Rautavaara und Michael Tippett. Zu erleben sind die Engelsstimmen des MDR-Rundfunkchores und bezaubernde Cellotöne, die in himmlische Sphären entführen. MDR KLASSIK sendet das Konzert am 5.2. um 19.30 Uhr.

Der MDR-Rundfunkchor beim "Nachtgesang" in der Leipziger Peterskirche
Bildrechte: MDR/Andreas Lander

Engel als Vermittler zwischen Mensch und Gott

Engel der Sixtinischen Madonna
Engel der Sixtinischen Madonna Bildrechte: dpa

In den Vorstellungen vieler Religionen vermitteln Engel zwischen Mensch und Gott, wobei sie als ambivalente, stofflose Zwischenwesen Grenzen von Zeit und Ewigkeit überschreiten. Justin Doyle, Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RIAS Kammerchores Berlin, widmet sich mit dem MDR-Rundfunkchor diesen himmlischen Boten. Auf Taveners "Svyati", in dem Chor und räumlich separiertes Cello menschliche und göttliche Sphäre symbolisieren, folgen Rautavaaras poetisch-meditative Rilke-Vertonung "Die erste Elegie" sowie Tippetts Motette "Plebs Angelica": eine weitere hintersinnige Raumklangkomposition. Abgerundet wird der Abend mit Judith Weirs "My guardian angel", in dem der Chor kunstvolle Kontrapunkte webt, sowie mit William H. Harris‘ "Hymne Faire is the Heaven", in der die lichten Klänge erneut durch den Raum zu "wandern" scheinen.

Der MDR-Rundfunkchor beim "Nachtgesang" in der Leipziger Peterskirche
Der MDR-Rundfunkchor Bildrechte: MDR/Andreas Lander

Bitte beachten Sie: Aus organisatorischen Gründen ist für den Zutritt zu dieser Veranstaltung im Vorverkauf oder an der Abendkasse die Buchung eines festen Sitzplatzes mit einer Anmeldegebühr von 5 Euro notwendig.

Interpreten

Porträt des Dirigenten Justin Doyle
Justin Doyle Bildrechte: Matthias Heyde
Der Cellist Leonard Elschenbroich mit seinem Instrument
Leonard Elschenbroich Bildrechte: Felix Broede