Simone Lamsma

Die Geigerin Simone Lamsma
Bildrechte: Otto van den Toorn

Gefeiert für ihr »brillantes, sauberes, expressives und intensives« (Cleveland Plain Dealer) und »absolut atemberaubendes« (Chicago Tribune) Spiel wird die niederländische Geigerin Simone Lamsma von Kritikern, Kollegen und dem Publikum als eine der hervorstechendsten und hinreißendsten Musikerpersönlichkeiten in der Klassikwelt geschätzt.

Mit ihrem sehr umfangreichen Repertoire von mehr als 60 Violinkonzerten ist Simone Lamsma in jeder Saison bei vielen der weltweit führenden Orchester zu Gast. Zu den jüngsten bedeutenden Höhepunkten zählen ihr Debüt mit der New York Philharmonic und der Chicago Symphony, Tourneen mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Orchestre Symphonique de Montréal ebenso wie Aufführungen u. a. mit Cleveland Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Royal Concertgebouw Orchestra, Rotterdam Philharmonic, Netherlands Radio Philharmonic, Finnish Radio Symphony, Les Siècles, Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Philharmonic und Hong Kong Philharmonic.

Die Geigerin Simone Lamsma
Bildrechte: Otto van den Toorn

In den Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 stehen u. a. Debüts bei Orchestern wie Konzerthaus Orchester Berlin, Gürzenich Orchester, Vienna Symphony Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic und NordWest Deutsche Philharmonie an. Weitere Aufführungen finden mit Orchestre Symphonique de Montréal, London Philharmonic Orchestra, Rotterdam Phiharmonic, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, MDR Sinfonieorchester, Yomiuri Nippon Symphony, Houston Symphony, Oregon Symphony Orchestra, National Symphony Orchestra, Hallé, RTE Symphony Orchestra, Residentie Orkest und Dutch Radio Philharmonic Orchestra statt. Neben ihrer engen Zusammenarbeit mit Jaap van Zweden hat Simone Lamsma mit vielen anderen bedeutenden Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Karina Canellakis, Kent Nagano, Ed Gardner, Francois Xavier Roth, Gustavo Gimeno, John Storgards, James Gaffigan, Omer Meir Wellber, Elim Chan, Mark Wigglesworth, Fabien Gabel, Carlos Kalmar, Robert Trevino, Case Scaglione, Kazuki Yamada, Alexander Shelley, Juraj Valcuha, Andris Poga, Valentina Peleggi, Stanislav Kochanovsky, Michael Francis, Edo de Waart, Marc Albrecht, James Feddeck, Nuno Coelho, Jun Märkl und Jonathon Heyward gearbeitet.

Simones Lamsmas neueste CD-Aufnahme mit dem 1. Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch und Sofia Gubaidulinas »In Tempus Praesens« mit der Netherlands Radio Philharmonic, James Gaffigan und Reinbert de Leeuw, wurde im Februar 2017 herausgebracht und erhielt großen Beifall der Kritik, ebenso wie zuvor ihre CD mit Kammermusik von Mendelssohn, Janáček und Schumann mit dem Pianisten Robert Kulek, mit dem sie 2017 auch bei ihren ersten Recitals in der Wigmore Hall London und der Carnegie Hall New York gefeiert wurde.

Die Geigerin Simone Lamsma
Bildrechte: Otto van den Toorn

Neben vielen internationalen Preisen und Auszeichnungen wurde Simone Lamsma 2010 der niederländische VSCD Classical Music Prize in der Kategorie ‘New Generation Musicians’ verliehen. Im Mai 2018 wurde sie von König Willem-Alexander und Königin Máxima von den Niederlanden eingeladen, während ihrem Staatsbesuch in Luxemburg zu spielen.

Simone Lamsma begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinunterricht und zog im Alter von 11 Jahren nach Großbritannien, um an der Yehudi Menuhin School bei Professor Hu Kun zu studieren. Mit 14 Jahren gab sie ihr Solodebüt mit dem Noord Nederlands Orchestra. Sie setzte ihr Studium an der Royal Academy of Music in London bei den Professoren Hu Kun und Maurice Hasson fort, wo sie im Alter von 19 Jahren mit höchsten Auszeichnungen und mehreren bedeutenden Preisen ihren Abschluss machte. 2011 wurde sie dort »Associate of the RAM« als Ehrung für Studenten, die erhebliche und bemerkenswerte Leistungen auf ihrem Gebiet erbracht haben.

Simone Lamsma spielt die »Mlynarski« Stradivarius (1718), die ihr von einem großzügigen anonymen Förderer zur Verfügung gestellt wird.

Simone Lamsma im MDR-Konzert

14Nov 19:30 Uhr