Alina Pogostkina

Violinistin Alina Pogostkina im Abendkleid mit Violine
Bildrechte: Nikolaj Lund

Bekannt für ihre „herzergreifenden Auftritte“ (Hamburger Abendblatt), gastiert Alina Pogostkina – Gewinnerin des Internationalen Sibelius Wettbewerbs 2005 in Helsinki – bei den großen Orchestern und Festivals weltweit und arbeitet zusammen mit Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Gustavo Dudamel, David Zinman, Jonathan Nott, Paavo Järvi, Michael Sanderling, Sakari Oramo, David Afkham, Robin Ticciati, Thomas Hengelbrock und John Storgårds.

Höhepunkte der Saison 2019/20 sind ihr Debüt beim Tokyo Symphony Orchestra mit Lionel Bringuier und die Tour mit dem Royal Stockholm Symphony Orchestra und Sakari Oramo. Wiedereinladungen führen sie zum Beethoven Orchester Bonn, zu den Philharmonischen Orchestern Kopenhagen und Helsinki und zum Staatsorchester Stuttgart.

Alina Pogostkina verbindet eine langjährige künstlerische Partnerschaft unter anderem mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, NHK und Yomiuri Nippon Symphony Orchestras sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, SWR Symphonieorchester und Mahler Chamber Orchestra. Höhepunkte waren zuletzt ihre Debuts mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Mikko Franck, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Osmo Vänskä und dem Budapest Festival Orchestra mit Marin Alsop.

Die Geigerin Alina Pogostkina
Bildrechte: Nikolaj Lund

In der vergangenen Saison gründete Alina Pogostkina zusammen mit Danjulo Ishizaka und Nimrod Guez ein Streichtrio, mit dem sie bereits erfolgreich in Deutschland tourte. Bereits in der Vergangenheit pflegte sie ihre Liebe zur Kammermusik mit namhaften Partnern. Zu ihnen gehören Steven Isserlis, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Menahem Pressler, Christoph Eschenbach, Pekka Kuusisto, Maxim Rysanov, Jörg Widmann und Joshua Bell.

Als gern gesehener Gast bei Musikfestivals ist sie immer wieder zu erleben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, den Salzburger Festspielen sowie dem Edinburgh International Festival, Grafenegg Festival, Istanbul Music Festival, Rheingau Musik Festival und dem Festival de Pâques in Aix-en-Provence.

Alina Pogostkina zeigt eine beeindruckende Vielseitigkeit im barocken und klassischen Repertoire – sie spielt regelmäßig und mit großer Leidenschaft auf Darmsaiten – bis hin zu den Meisterwerken der Moderne. Mit Blick auf den spirituellen Aspekt in der Musik entwickelte sie 2018 das Programm „Mindful Music Making”, mit dem sie versucht, klassischen Musikern auch im 21. Jahrhundert Achtsamkeit und Entwicklung der individuellen Kreativität näherzubringen.

Alina Pogostkina wurde in St. Petersburg geboren, wuchs in Deutschland auf und erhielt die ersten Jahre Geigenunterricht bei ihrem Vater Alexander Pogostkin. Später studierte sie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und vertiefte am Mozarteum Salzburg bei Reinhard Goebel das Studium der Barockgeige.

Alina Pogostkina spielt auf einer Camillo Camilli von 1752.