Hier erfahren Sie alles über die Leipziger Notenspur
Bildrechte: Elke Leinhoß

Die Leipziger Notenspur Der Musik auf der Spur

Leipzig – eine Stadt mit reicher musikalischer Tradition. Einst der zentrale Treffpunkt für Musiker und Komponisten aus ganz Europa, versammelt die Stadt heute eine Vielzahl an musikhistorischen Orten, die in ihrer Dichte und Authentizität weltweit einzigartig sind. Auf der Leipziger Notenspur können die Leipziger und ihre Gäste die Musikgeschichte selbst erleben, können sie "erlaufen" und individuell erkunden. Der MDR ist mit dem ältesten Radiosinfonieorchester Deutschlands, dem größten Rundfunkchor und dem einzigen Kinderchor der ARD als Station Nr. 23 Teil der Notenspur.

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Bildrechte: Elke Leinhoß

Seit der feierlichen Eröffnung des Rundwegs im Mai 2012, weisen geschwungene Edelstahl-Elemente im Boden den Weg entlang der Notenspur. Auf rund fünf Kilometern führen sie vom Neuen Gewandhaus über die Wohnhäuser und Wirkungsstätten von Felix Mendelssohn Bartholdy, Edward Grieg und Robert Schumann durch die Innenstadt. Vorbei an der Nikolaischule, wo Richard Wagner einst die Schulbank drückte, zur Thomaskirche und dem Bach-Museum, über die Standorte von Clara Wiecks Geburtshaus und dem Konzertsaal des Ersten Gewandhauses, ist die letzte Station der MDR Würfel am Augustusplatz. Hier proben täglich drei der traditionsreichsten Ensembles der ARD.

Das MDR SINFONIEORCHESTER, 1923 für das neue Medium Radio gegründet, ist das älteste deutsche Orchester seiner Art, der MDR RUNDFUNKCHOR zählt zu den gefragtesten Chören weltweit und der MDR KINDERCHOR ist der einzige öffentlich-rechtliche Kinderchor Deutschlands.

Hören, Rätseln, Ausprobieren

Die beiden Hörszenen, die der Leipziger Buchfunk-Verlag für die Notenspur produziert hat, schauen einem MDR-Tontechniker über die Schulter, der aus dem Nähkästchen der MDR-Geschichte plaudert. Diese Hörszenen sind Teil des musikpädagogischen Konzepts der Notenspur: Mit Angeboten zum Anhören, Ausprobieren und Selbermachen wird die Musikgeschichte für Menschen jedes Alters und Wissensstandes erlebbar.

Im Grafischen Viertel ist die Notenwand ein weiteres Beispiel für diesen Ansatz: Wo im 19. Jahrhundert die meisten und wichtigsten Musikverlage Deutschlands angesiedelt waren, kann interaktiv mit Rätseln und Klangbeispielen die Geschichte der Notenschrift erkundet werden.

Auf der Kleinen Leipziger Notenspur, die Kinder entlang zwölf der 23 Stationen führt, können sich die kleinen Musikliebhaber mit dem Entdeckerpass durch die Musikgeschichte der Stadt rätseln.

Zuletzt aktualisiert: 13. Mai 2015, 10:15 Uhr