„Frauen sind keine Engel“: Unterhaltsame Kammermusik mit Cello-Quartett

In die Welt der gehobenen Unterhaltungsmusik entführen vier Cellistinnen aus dem MDR-Sinfonieorchester beim Kammerkonzert. Ob Schlager oder bekannte Hits der Klassik – die Musikerinnen interpretieren das vielseitige Programm mit hinreißendem Charme. Axel Thielmann moderiert das Konzert, das am Freitag, 7. Februar um 19 Uhr im MDR-Studio am Augustusplatz beginnt.

Beate Kunze, Mitglied im MDR-Sinfonieorchester
Cellistin Beate Kunze aus dem MDR-Sinfonieorchester Bildrechte: MDR/Andreas Lander

Auf die heitere Muse setzen in der Faschingszeit die vier MDR-Cellistinnen Sybille Hesselbarth, Anna Niebuhr, Susanne Raßbach und Beate Kunze. Als Quartett laden sie in das MDR-Studio am Augustusplatz zu einem Kammermusikprogramm ein, das die gehobene Unterhaltungsmusik feiert.

Susanne Raßbach, Mitglied im MDR-Sinfonieorchester
Susanne Raßbach, Cellistin im MDR-Sinfonieorchester Bildrechte: MDR/Andreas Lander

In so klangvollen wie witzigen Cello-Arrangements interpretieren die Damen Schlager von Theo Mackeben, der Komponist, Dirigent und Pianist war. Bleibende Beiträge zur Bühnen- und Filmmusik leistete er in den 1920er bis 1940er Jahren. Zu seinen großen Erfolgen zählen, jeweils aus den gleichnamigen Filmen, die Titelsongs Frauen sind keine Engel (1942) sowie Bel ami (1939).

Auch die großen Hits der Klassik präsentieren die Damen in Cello-Arrangements von Carl Clemente und Wolfgang Weber. Für Sehnsucht und Melancholie steht etwa die bezaubernde Barcarolle: In diesem venezianischen Gondellied besingen die Protagonisten aus Offenbachs Operette „Hoffmanns Erzählungen“ die Liebe und die wunderbare Nacht. Innig wird es mit Schuberts Ave Maria, schwelgerisch mit Schumanns Träumerei (aus den Kinderszenen op. 15), beschwingt mit Strauß‘ Pizzicato-Polka.

Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2019, 16:43 Uhr