Nachtgesang in der Leipziger Peterskirche
Bildrechte: MDR/Stephan Flad

„Ave maris stella“: MDR-Rundfunkchor und Martina Batič mit Marienlob im Nachtgesang

Für den MDR-Nachtgesang am 24. Mai ab 22 Uhr in der Leipziger Peterskirche hat die slowenische Chorleiterin Martina Batič ein Programm rund um die heilige Maria zusammengestellt. Als Meerstern „Maris stella“ wird sie seit dem Mittelalter auch mit Hymnen und anderen Chorwerken verehrt. Einige dieser Kompositionen von Grieg, Clara Schumann, Ešenvalds u.a. präsentiert der MDR-Rundfunkchor im Nachtgesang. Der Eintritt ist frei.

Nachtgesang in der Leipziger Peterskirche
Bildrechte: MDR/Stephan Flad

Maria, die Mutter Jesu, ist in der katholischen Kirche auch die Schutzpatronin der Seeleute und wird in diesem Zusammenhang als Meerstern, lat. „Maris stella“, bezeichnet, der auf hoher See den Weg weist. Ab dem Mittelalter entwickelten sich aus dieser Anrufung Hymnen und Gebete, die Komponisten seitdem beschäftigten und ein äußerst vielgestaltiges Marienlob hervorbrachten. In ihrem A-cappella-Konzert mit dem MDR-Rundfunkchor schlägt die slowenische Dirigentin und Chorleiterin Martina Batič mit den lateinischen Gebeten „Ave Maria“ und „Ave maris stella“ einen musikalischen Bogen über Jahrhunderte hinweg von der Renaissance bis in die Gegenwart. Die unterschiedlichen Vertonungen reichen von gregorianischen Chorälen über die romantischen Interpretationen von Clara Schumann und Edvard Grieg bis zu dem norwegischen Komponisten Trond Kverno und dem Ukrainer Valentin Silvestrov, dessen sphärische Klänge fast zerbrechlich scheinen.

Der Eintritt zum Nachtgesang ist frei.

Dieses Thema im MDR-Programm: MDR KULTUR und MDR KLASSIK schneiden das Konzert mit und senden es zu einem späteren Zeitpunkt.

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 15:48 Uhr