Klaus Mäkelä
Bildrechte: Heikki Tuuli

Beethovens Violinkonzert: Antje Weithaas beim MDR-Sinfonieorchester

Mit Violinistin Antje Weithaas trifft eine erfahrene Musikerin der Spitzenklasse auf den Senkrechtstarter der Dirigentenszene, den Finnen Klaus Mäkelä. Beim Matineekonzert im Gewandhaus am 10. Februar um 11 Uhr stehen Repertoireklassiker auf dem Programm: Beethovens Violinkonzert und Mendelssohns 3. Sinfonie, die „Schottische“. Daneben interpretiert das MDR-Sinfonieorchester Bach-Transkriptionen aus dem „Musikalischen Opfer“ und der „Kunst der Fuge“ in Bearbeitungen von Anton Webern und Luciano Berio. MDR KLASSIK und MDR KULTUR senden das Konzert am selben Tag um 19.30 Uhr in ihren Programmen.

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Antje Weithaas
Violinistin Antje Weithaas Bildrechte: Marco Borggreve

Zu den Klassikern unter den Violinkonzerten gehört jenes von Beethoven, das Violinistin Antje Weithaas mit der ihr eigenen musikalischen Intelligenz und technischen Souveränität angeht. Regelmäßig beim MDR-Sinfonieorchester zu Gast ist die Geigerin, die als Solistin bei Spitzenorchestern ebenso gefragt ist wie international als Kammermusikerin. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe, etwa den Bach-Wettbewerb Leipzig 1988 und den Joseph-Joachim-Wettbewerb Hannover 1991. Seit 2004 lehrt sie als Professorin an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Während der letzten zehn Jahre leitete sie zudem das Kammerorchester Camerata Bern.

Uraufgeführt 1842 im Leipziger Gewandhaus, erfreut sich Mendelssohns 3. Sinfonie a-Moll op. 56 („Schottische“) nach wie vor großer Beliebtheit. Inspiration zu der Sinfonie holte sich der 20-jährige Komponist auf seiner Schottlandreise, doch vollenden konnte er die Sinfonie erst etwa zwölf Jahre später. Am Pult des MDR-Sinfonieorchester steht zum zweiten Mal in dieser Spielzeit der junge finnische Dirigent Klaus Mäkelä. Er studierte Cello und Dirigieren an der Sibelius Academy Helsinki und wurde kürzlich zum Ersten Gastdirigenten des Schwedischen Radiosinfonieorchesters sowie zum Chefdirigenten des Oslo Philharmonic Orchestra ab 2020/21 berufen.

Auf dem Programm stehen außerdem zwei Meisterwerke der Bachschen Polyphonie: sein Ricercar à 6 voci aus dem „Musikalischen Opfer“ (orchestriert von Anton Webern) und der Contrapunctus XIX aus der „Kunst der Fuge“, transkribiert für 23 Spieler von Luciano Berio.

Dieses Thema im MDR-Programm : MDR KLASSIK und MDR KULTUR senden das Konzert am 10. Februar um 19.30 Uhr in ihren Programmen.

Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2018, 10:04 Uhr