Der Geiger Vadim Gluzman
Bildrechte: Marco Borggreve

Vadim Gluzman

Der Geiger Vadim Gluzman
Bildrechte: Marco Borggreve

Vadim Gluzman gelingt es, die herausragende Geigertradition des 19. und 20. Jahrhunderts mit der Frische und Dynamik der Gegenwart zu beleben. Zu seinem breit gefächerten Repertoire zählt aber auch die zeitgenössische Musik, die er fördert und liebt.

Der israelische Geiger tritt regelmäßig mit bedeutenden Orchestern auf, darunter die Berliner Philharmoniker, Boston und Chicago Symphony, Cleaveland und Philadelphia Orchestra, Israel Philharmonic, London Symphony, Orchestre de Paris, Royal Concertgebouw Orchestra, und das Gewandhausorchester Leipzig. Er arbeitet dabei mit führenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Tugan Sokhiev, Sir Andrew Davis, Neeme Järvi, Michael Tilson Thomas, Semyon Bychkov, Jukka-Pekka Saraste, Paavo Järvi, und Hannu Lintu zusammen. Er ist regelmäßiger Gast bei den Festivals Verbier, Ravinia, Lockenhaus und beim North Shore Chamber Music Festival in Northbrook Illinois, dass er gemeinsam mit seiner Ehefrau und langjährigen Kammermusikpartnerin am Klavier, Angela Yoffe, gründete.

Höhepunkte der letzten Zeit waren Auftritte beim Chicago Symphony Orchestra unter Osmo Vänskä und beim Cleveland Orchestra unter Michail Jurowski, Konzerte in Australien mit den Sydney, Melbourne und West Australian Symphony Orchestra, mit Seattle Symphony und Bergen Philharmonic sowie mit Tokios NHK Symphony Orchestra. In Deutschland war er unter anderem mit den Bamberger Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester und der NDR Radiophilharmonie Hannover zu hören. Zudem setzte er seine Arbeit als künstlerischer Berater und Principal Guest Artist der Kammermusikreihe des ProMusica Chamber Orchestras in Columbus, Ohio fort.

Zuletzt feierte Vadim Gluzman den 100. Geburtstag des Geigers Henryk Szeryng mit Gedenkkonzerten bei der Deutschen Radio Philharmonie, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Orquesta Sinfónica Nacional de México und den Warschauer Philharmonikern. Im Jahr 1994 wurde Gluzman mit dem Henryk Szeryng Foundation Career Award ausgezeichnet und spielt heute einen Dominique Peccatte Bogen aus der Sammlung von Szeryng, welcher zuvor Eugène Ysaÿe gehörte.

Gluzman hat bereits Werke von Lera Auerbach und Komponisten wie Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Pēteris Vasks und Michael Daughertys uraufgeführt und aufgenommen, so zuletzt auch Elena Firsovas „Concerto for Violin and Cello“ mit Johannes Moser und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Tugan Sokhiev in der Berliner Philharmonie. Ein weiterer Höhepunkt der letzten Saison war die Uraufführung des Erkki-Sven Tüür Violinkonzerts mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andris Poga.

Zu den Auszeichnungen für seine umfangreiche Diskographie bei dem Label BIS gehören der Diapason d'Or des Jahres, Gramophones Editor's Choice, der Choc de Classica-Preis des Classica-Magazins und die CD des Monats von The Strad, BBC Music Magazine, ClassicFM und anderen.

Vadim Gluzman spielt die aus dem Jahre 1690 stammende ‘ex-Leopold Auer’ Stradivari, die ihm als ständige Leihgabe von der Stradivari Society Chicago zur Verfügung gestellt wird.

Zuletzt aktualisiert: 23. September 2019, 17:50 Uhr