Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher
Bildrechte: Johannes Grau

Grau Schumacher Piano Duo

Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher
Bildrechte: Johannes Grau

Klug zusammengestellte Programme sind das Markenzeichen, mit dem sich Andreas Grau und Götz Schumacher als eines der international renommiertesten Klavierduos profiliert haben. Ihr Miteinander am Klavier lässt sie als künstlerische Seelenverwandte erscheinen.

Mit ihrem weit reichenden Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten waren sie zu Gast bei diversen Festivals und Konzerthäusern, unter anderem der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie, der Cité de la Musique Paris, den Schwetzinger Festspielen, den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, der Tonhalle Zürich und dem Klavierfestival La Roque d’Anthéron. Sie arbeiteten mit Dirigenten wie Michael Gielen, Lothar Zagrosek, Markus Stenz, Emanuel Krivine, Heinz Holliger, Kent Nagano, Bertrand de Billy, Andrej Boreyko, Georges Prêtre und Zubin Mehta zusammen.

Zu den jüngeren Projekten gehören Konzerte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Rundfunkorchestern des BR, WDR, HR, NDR und SWR, dem Bayerischen Staatsorchester München, dem Radiosymphonieorchester Wien und dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie Auftritte beim Musikfest Berlin, dem Klavierfestival Ruhr, dem Rheingau Musik Festival, an der Wigmore Hall London, im Gewandhaus Leipzig, am Wiener Konzerthaus, am Mozarteum Salzburg, am De Doelen Rotterdam, der Handelsbeurs Gent und im Concertgebouw Brügge.

Über ihre Aufführungen bekannter Orchesterkonzerte von Komponisten wie Bach, Mozart, Mendelssohn, Bartók oder Poulenc hinaus ist das GrauSchumacher Piano Duo stets auf der Suche nach neuen Ideen, um das Repertoire für zwei Klaviere und Orchester zu erweitern. So initiierte es unter anderem ein Arrangement von Franz Liszts berühmtem Concerto Pathétique (Originalfassung für zwei Klaviere) für zwei Klaviere und Orchester durch Stefan Heucke. Angeregt durch das virtuose und feinfühlige Spiel des Duos haben einige der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten neue Konzerte für Andreas Grau und Götz Schumacher geschrieben, zuletzt Peter Eötvös, Philippe Manoury, Jan Müller-Wieland und Luca Francesconi. Auch im Rezitalbereich bringt das Duo laufend Werke zur Uraufführung, kürzlich u.a. von Hanspeter Kyburz, Bernd Richard Deutsch, Brigitta Muntendorf und Philippe Manoury.

In der Saison 2017/18 bringt das Duo neue Werke von Johannes Maria Staud und Vykintas Baltakas (Wittener Tage für neue Kammermusik) sowie eine groß angelegte Trilogie von Brigitta Muntendorf (BASF Ludwigshafen, Ultraschall Festival Berlin sowie KunstFestSpiele Herrenhausen) zur Uraufführung. Als Hommage an B.A. Zimmermanns 100. Geburtstag gastieren die beiden Pianisten mit dessen Werken 2018 unter anderem an der Franz Liszt Akademie in Budapest, bei den Schwetzinger Festspielen und an der Kölner Philharmonie, daneben sind sie mit ihrem breitgefächerten Repertoire unter anderem beim Klarafestival Brüssel, dem Klavierfestival Ruhr und den Dresdner Musikfestspielen (mit Klaus Maria Brandauer) sowie mit den Symphonieorchestern des BR und des WDR zu erleben.

Den Hang zu ausgefeilten Programmkonzepten dokumentieren auch die zahlreichen CD-Einspielungen des Duos, die unter anderem in einer eigenen Reihe beim Label Neos erscheinen, zuletzt die Aufnahme Fantasias mit Werken von Schubert, Purcell/Kurtág, Mozart/Busoni, Skrjabin und Rachmaninoff. Die Aufnahme von Stockhausens Mantra wurde von Le monde de la musique und Diapason ausgezeichnet, The Gramophone kürte die CD Visions de l’Amen mit Werken von Messiaen und Schütz/Kurtág zur Editor’s Choice. Produktionen mit Orchesterwerken von Luciano Berio und Strawinskys Sacre du Printemps wurden von der Kritik euphorisch aufgenommen. Die mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin eingespielte Serie Concerti I (Mozart, Bartók, Liszt) und Concerti II (Liszt/Heucke, Bach, Strawinsky) wurde in der vergangenen Saison mit Concerti III (Poulenc, McPhee, Adams) komplettiert.

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 11:54 Uhr