Kripo live | 15.07.2018 | 19:50 Uhr Axel Bulthaupt auf den Spuren der Hubschraubercops

Moderator Axel Bulthaupt steht neben einem Polizeihubschrauber.
Axel Bulthaupt war bei der Polizeihubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt an Bord. Seit 1992 gibt es die Ermittler in der Luft. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Moderator Axel Bulthaupt steht neben einem Polizeihubschrauber.
Axel Bulthaupt war bei der Polizeihubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt an Bord. Seit 1992 gibt es die Ermittler in der Luft. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Polizeihubschrauber in der Luft.
Die Polizisten ermitteln in 300 Meter Höhe. Auf dem Flugplatz in Magdeburg sind sie stationiert. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Polizeipiloten in einem Hubschrauber
Die Polizeihubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt hat ein Team von sechs Piloten. Maximal vier Personen haben im Cockpit Platz. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Axel Bulthaupt im Gespräch mit Polizeihauptkommissar Gordon Baum neben einem Polizeihubschrauber.
Polizeihauptkommissar Gordon Baum (rechts) gehört zur Polizeihubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Das Logo der Polizeihubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt auf einem Polizeihubschrauber.
Mit rund 250 km/h nehmen die Polizisten in der Luft auch Verfolgungsjagden auf. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Mit ihren Hubschraubern verfolgen die Bereitschaftspolizisten der Hubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt flüchtende Autodiebe, entdecken mitteldeutsche Drogenanbau-Plantagen und suchen nach vermissten Personen in hilfloser Lage. Mit etwa 250 km/h sind die Polizisten dabei in der Luft unterwegs.

Bis zu 600 Mal pro Jahr sind sie im Einsatz. Mit an Bord ist ein Kamerasystem, das selbst aus mehreren Hundert Metern Höhe das Geschehen am Boden dokumentiert. "Kripo live" zeigt deren spektakuläre Luftbilder aus rund 300 Metern Höhe.

Die Infrarotfunktion der Kamera im Hubschraubers ermöglicht es, Menschen im Umfeld zu ermitteln, die noch leben: Denn die Körpertemperatur des Gesuchten muss eine andere sein, als die seiner Umgebung, damit der Wärmebild-Filter die Person farbig darstellt.

Die Besatzungen der Hubschrauberstaffel haben noch viele weitere Aufgaben. Trainings mit Spezialeinsatzkommandos gehören dazu. Geübt werden dabei etwa die Geiselbefreiung und eine Festnahme der Täter. Aber auch im Sinne des Peronenschutzes werden die Polizisten der Lüfte eingesetzt - wie bei der Überwachung von Politikern, die auf dem Flugplatz in Magdeburg landen.

Die Hubschrauberstaffel war auch bei der Suche nach dem vermissten Weißenfelser Hartmut Weiske 2017 im Einsatz!

Am 30. Juni 2017 hat Hartmut Weiske zum letzten Mal mit seiner Freundin telefoniert, einen Tag später soll er spurlos verschwunden sein. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verließ der 70-Jährige aus Weißenfels seinen Wohnort mit einem roten Daihatsu Cuore (Kennzeichen WSF-AL 97). Mitte Oktober wurde der Wagen auf einem Parkplatz in Günthersdorf in der Nähe des Einrichtungshauses "IKEA" aufgefunden, wo er schon seit mehreren Wochen gestanden haben soll.

Zum Zeitpunkt des Auffindens befanden sich an dem Auto die amtlichen Kennzeichen WSF-N 372. Diese Kennzeichen gehören zu einem anderen Daihatsu Cuore, dessen Eigentümer ebenfalls der Vermisste ist.

Hinweise bitte an die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Tel.: 0345 224 1291.

Zuletzt aktualisiert: 08. Juli 2018, 19:50 Uhr