Sehenswert Elf Architektur-Highlights in Sachsen

In Sachsen gibt es viele imposante Bauwerke, wie die Niemeyer-Kugel in Leipzig, den Ufa-Kristallpalast in Dresden, die Albrechtsburg Meißen oder die Göltzschtalbrücke im Vogtland, die das ganze Jahr über zum Staunen einladen und einen Besuch wert sind. Hier finden Sie auch die wichtigsten Informationen für Ihren Besuch, wie Adressen, Öffnungszeiten und aktuelle Corona-Regelungen. Aktueller Hinweis: Die meisten der Gebäude sind aktuell geschlossen, aber auch von außen lohnt eine Besichtigung.

Haus Schminke Löbau
Das Haus Schminke in Löbau Bildrechte: Stiftung Haus Schminke / Ralf Ganter

Das Haus Schminke in Löbau

Das Haus Schminke in Löbau gilt als eines der vier wichtigsten Wohnhäuser der Klassischen Moderne weltweit. Charlotte und Fritz Schminke hatten klare Anforderungen an ihr Eigenheim, als sie 1930 den Architekten Hans Scharoun mit dessen Planung beauftragten. Es sollte ein modernes Haus für zwei Eltern und vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste sein. Zudem sollte es Arbeiten und Wohnen vereinen sowie Technik und Natur versöhnen. Charlotte und Fritz Schminke wünschten sich ein Haus, dass ihnen ein geschütztes, aber auch freies Leben in familiärer Gemeinschaft bietet und das leicht zu bewirtschaften war. Das Ergebnis ist eine Villa, die ebenso extravagant wie funktionell ist.

Weitere Informationen

Aktueller Hinweis:
Ab Donnerstag, den 20. Januar öffnet das Haus Schminke wieder schrittweise. Es gibt coronabedingte Einschränkungen. So finden keine öffentlichen Führungen an den Wochenenden statt, individuelle Führungen können vorab online gebucht werden. Es gilt die 2G-Regel sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Adresse:
Stiftung Haus Schminke
Kirschallee 1b
02708 Löbau

Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Sonntag, von 12 bis 17 Uhr

Neue Synagoge Chemnitz

Die Neue Synagoge in Chemnitz wurde 2002 eröffnet. Sie entstand in Nachfolge der Synagoge am Stephansplatz, die in der Pogromnacht vom 9. November 1938 zerstört wurde. Der Bau besteht aus drei Volumen: Der eigentliche Kirchenraum für 300 Menschen ist eine nach unten konisch zulaufende Ellipse und von einem Glasdach überspannt. Das Gebäude ist von zwei Flachbauten umrahmt. Der Entwurf des Gotteshauses stammte vom Architekten Alfred Jacoby aus Frankfurt am Main. Die Stadt Chemnitz hatte ihn 1998 damit beauftragt.

Weitere Informationen

Adresse:
Stollberger Str. 28
09119 Chemnitz

Öffnungszeiten:
Freitag bis Dienstag, 9 bis 17 Uhr

Der Kaßberg in Chemnitz

Gründerzeit- und Jugendstilviertel in Chemnitz DRU/Sachsen
Das Gründerzeit- und Jugendstilviertel in Chemnitz Bildrechte: imago images/Rainer Weisflog

Der Chemnitzer Stadtteil Kaßberg ist eins der größten zusammenhängenden Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas. Das Viertel liegt westlich der Innenstadt auf einer Anhöhe über dem Fluss Chemnitz und dem Kappelbach. Der Kaßberg mit seinen breiten, von Bäumen gesäumten Straßen und beeindruckenden Fassaden wurde vorwiegend für den Mittelstand, Beamte und Kleinbürger angelegt. Sein Grundriss ist rasterförmig.

Die Bebauung des Kaßbergs begann Mitte des 19. Jahrhunderts und erfolgte in drei Phasen: Die erste Phase von 1860 bis 1914 war geprägt von Blockrandbebauung und prächtigen Fassaden des Historismus. Auch die zweite Phase nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte in Blockrandbauweise – zu Beginn der 1920er zunächst mit einzelnen Wohnhäusern, später entstanden große Wohnhöfe. Die dritte Bauphase begann in den 1950er-Jahren mit dem Weiteraufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude. Mit einem Wandel der städtebaulichen Planung in den 1960ern hielt die Zeilenbebauung Einzug am Kaßberg. Seit 1990 wurden vor allem die Bausubstanz saniert und Lücken bebaut.

Wer heute über den Kaßberg spaziert, kann in die 150-jährige Baugeschichte eintauchen.

Niemeyer-Kugel in Leipzig

Die neue Niemeyer Sphere ist an das Dampfkesselhaus auf dem Gelände des Kranbauers Kirow in Leipzig gebaut.
Die Niemeyer Sphere ist an das Dampfkesselhaus auf dem Gelände des Kranbauers Kirow in Leipzig gebaut. Bildrechte: Margret Hoppe

Die Niemeyer-Sphere, auch Niemeyer-Kugel genannt, ist ein futuristisches Werk im Leipziger Stadtteil Neulindenau. Dort ist die dreigeschossige Kugel an einer backsteinernen Industriehalle der Kirow-Werke angebracht und wirkt, als würde sie lediglich an der oberen Hausecke andocken. Durch ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem scheint sie im Dunkeln gar zu schweben. Sie hat einen Durchmesser von zwölf Metern und besteht aus einer Hülle von Sichtbeton und zwei harmonisch gerundeten Fensterbereichen, die wiederum aus 144 dreieckigen Einzelscheiben bestehen. Sie können in Gänze, aber auch einzeln, binnen weniger Sekunden abgedunkelt werden.

Die Niemeyer-Kugel ist der letzte realisierte Entwurf des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyers, bevor er 2012 im Alter von 104 Jahren starb. Gebaut wurde sie 2017 bis 2020 von Jair Valera, Niemeyers langjährige rechte Hand aus Rio de Janeiro, zusammen mit dem Harald-Kern-Architekturatelier aus Leipzig. Sie beherbergt ein Restaurant und eine Lounge inklusive Zugang zur benachbarten Dachterrasse. Laut Konzept soll sie hauptsächlich für private Feiern genutzt werden.

Weitere Informationen

Adresse:
Niemeyerstraße 2-5
04179 Leipzig

Restaurant:
jeden zweiten Mittwoch, von 18 bis 22 Uhr kann ein mehrgängiges Menü gebucht werden. Freie Termine gibt es wieder ab März 2022. Vorab Reservierung per Email nötig.

Museum der bildenden Künste Leipzig

Außenansicht des Museums der bildenden Künste Leipzig.
Das Museum der bildenden Künste in Leipzig Bildrechte: MDR/Bertram Kober

Der gläserne Kubus des MdbK Leipzig, mitten in der Innenstadt, überragt mit seiner Höhe von 36 Metern die Gebäude in seiner Umgebung. Die Höfe und Terrassen öffnen das Museum zur Stadt hin und greifen das Prinzip der Leipziger Passagen auf. Im Inneren dominieren Glas, Muschelkalk, Sichtbeton und Eichenholz. Das Gebäude wurde nach Plänen der Berliner Architekten Karl Hufnagel, Peter Pütz und Michael Rafaelian realisiert.

Weitere Informationen

Aktueller Hinweis:
Am 18 Januar 2022 hat das MdbK wieder geöffnet. Aktuell gilt die 2-G-Regelung. Zusätzlich ist eine Kontaktnachverfolgung via Corona-Warn-App, Luca-App oder handschriftlicher Kontakterfassung nützlich. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern verpflichtend.

Adresse:
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Dienstag bis Donnerstag, sowie an Feiertagen 10 bis 18 Uhr,
Mittwoch 12 bis 20 Uhr

Es gibt einen barrierefreien Zugang zum Museum. Außerdem werden aktuell im MdbK insgesamt sieben inklusive Vermittlungsstationen entwickelt, die neue Zugänge zu Werken der Dauerausstellung und zur Architektur des Hauses ermöglichen.

Panometer Leipzig

Panometer Leipzig
Die Freifläche des Panometer in Leipzig. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk/Michael Mittelbach

Das Gasometer in Connewitz, das heute unter dem Namen "Panometer" bekannt ist, stammt aus dem Jahr 1910 und wurde als zweites Gaswerk in Leipzig von August Friedrich Viehweger gebaut. Das imposante Gebäude wurde bis 1977 zur Speicherung des produzierten Stadtgases genutzt. Weil Leipzig später über Ferngas versorgt wurde, stellte man die Erzeugung von Stadtgas ein und legte das Werk still. Lange Zeit blieb es ungenutzt.

Damit es nicht verfiel wurde ab 2002 da das Kuppeldach, die Fenster sowie Teile der Außenanlage saniert. 2003 wurde es dann als Ausstellungshaus der 360°-Panoramen des Künstlers Yadegar Asis genutzt. Das Wort "Panometer" entstand aus den Begriffen PANOrama und GasoMETER. Auf einer Panoramafläche von 3.500 m² lädt das Industriedenkmal heute die Besuchenden zu faszinierenden Ausstellungen in 360 Grad Optik ein. Auch über die Gasgeschichte des Gebäudes kann man bei einer Führung etwas lernen.

Übrigens: Der kreisrunde Ziegelbau hat einen Durchmesser von knapp 57 Metern. Die Höhe des Wandmauerwerks beträgt 30 Meter, und die Kuppel mit der Laterne erreicht 49,4 Meter.

Weitere Informationen

Aktueller Hinweis:
Seit dem 15. Januar 2022 ist das Panometer wieder an Wochenenden und Freitagen geöffnet. Der Zugang ist vorerst nur mit einem 2G-Nachweis und FFP2-Maske möglich.

Adresse:
Richard-Lehmann-Straße 114
04275 Leipzig

Öffnungzeiten:
Freitag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr

Bis auf die 15 Meter hohe, nur über Treppen erreichbare Besucherplattform, sind alle Ausstellungs- & Servicebereiche für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, geeignet.

Ufa-Kristallpalast Dresden

Ufa -oder auch Kristallpalast Dresden. Architekt: Coop Himmelblau Bauzeit: 1996-98 Dresden Sachsen
Der Ufa-Kristallpalast in Dresden Bildrechte: imago images/Sylvio Dittrich

Der Ufa-Kristallpalast in Dresden ist ein spektakuläres Beispiel neuester Architektur. Erbaut wurde es 1997/1998 als Erweiterung des Rundkinos, auch wenn beide Kinos heute nicht mehr zusammengehören. Das konstruktivistische Gebäude besteht aus einem asymmetrischen Bau aus Sichtbeton an den sich großes Stahlskelett von Glas umschlossenes Stahlskelett anschließt. Dieser Teil erinnert an einen Kristall und ist für den umgangssprachlichen Namen des Kinos verantwortlich.  

Entworfen wurde der Kristallpalast vom Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au. Es war zunächst äußert umstritten wegen seiner außergewöhnlichen konstruktivistischen Formen.  

Weitere Informationen

Aktueller Hinweis:
Das Kino ist seit Januar wieder geöffnet. Es gilt die 2G+-Regel. Das heißt, der EIntritt ist auf genesene und geimpfte Personen beschränkt, jedoch müssen diese zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Test nachweisen. Die Testpflicht entfällt für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, Kinder, die unter die Kita-und Schulverordnung fallen und der Testpflicht unterliegen, geboosterte Personen, Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen und zusätzlich einen Genesenennachweis vorweisen können sowie vollständig Geimpfte, deren letzte Einzelimpfung mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt. Außerde gilt die Kontaktnachverfolgung sowie das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Adresse:
St. Petersburger Straße 24a
01069 Dresden

Der Zugang zum Kino ist barrierfrei.

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden

Blick auf das Militärhistorische Museum in Dresden
Das Militärhistorische Museum in Dresden Bildrechte: dpa

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in der Dresdener Albertstadt ist eines der größten militärhistorischen Museen in Europa. Sein Neubau – geplant vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind – ist zugleich erstes und größtes Exponat. Wie ein Keil durchschneidet es das historische Hauptarsenal in zwei Hälften. Der Neubau wird zum Zeichen von Krieg und Schmerz und zum symbolischen Verweis für die Zerstörung und des Wiederaufbaus Dresdens: So ist die Spitze des Keils auf die Abwurfstelle der ersten Markierungsbomben gerichtet. Die Fläche des Keils entspricht dem Umriss der zerstörten Fläche im Stadtgebiet.

Weitere Informationen

Aktueller Hinweis:
Seit dem 17. Januar hat das Museum wieder geöffnet. Es gilt die 2G-Regel sowie das Tragen einer FFP2-Maske.

Adresse:
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden

Öffnungszeiten:
täglich, 10 bis 18 Uhr
Montags ab 15 Uhr freier Eintritt
Mittwoch geschlossen
Die Außestelle "Neues Zeughaus" auf der Festung Königstein ist über die Wintermonate geschlossen.

Ein barrierefreier Zugang zum Museum ist möglich.

Gläserne Manufaktur in Dresden

Gläserne Manufaktur Die Gläserne Manufaktur in Dresden ist eine von drei Produktionsstätten der Volkswagen Sachsen GmbH.
Gläserne Manufaktur in Dresden Bildrechte: imago images/Sylvio Dittrich

Die Gläserne Manufaktur ist eine Produktionsstätte von Volkswagen in Dresden. Errichtet wurde sie nicht in einem Industriegebiet vor den Toren der Stadt, sondern im Herzen der Stadt, direkt neben dem Großen Garten. Der Bau besteht aus geraden und organischen Formen. Die offene, transparente Architektur macht die Produktion sichtbar und soll den Automobilbau zu einem Ereignis machen. Für die transparente Fassade wurden 27.500 Quadratmeter Glas verbaut. Verantwortlich für den Entwurf war das Architekturbüro Henn aus Berlin. Im Dezember 2001 wurde die Gläserne Manufaktur eröffnet.

Weitere Informationen

Aktueller Hinweis:
Seit dem 18. Januar 2022 ist das Museum wieder geöffnet. Auch der Manufakturladen hat wieder für Besucher geöffnet. Es gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen. In der Gläsernen Manufaktur gilt demnach die 2G+-Regel sowie das Tragen einer FFP2-Maske.

Adresse:
Lennéstraße 1
01069 Dresden

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag, 9 bis 17 Uhr
Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Aktuell gibt es ausschließlich deutschsprachige Führungen von Montag bis Samstag stündlich in der Zeit von 9 bis 16 Uhr
Es gibt einen barrierefreien Zutritt zu allen Stationen der Besucherführung.

Neue Synagoge Dresden

Synagoge Dresden
Die Form des Teilbaus soll die Bewegung der jüdischen Gemeinde versinnbildlichen. Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich

Bei den Progromen am 9. November 1938 wurde die Synagoge im Dresdner Zentrum zerstört. An der gleichen Stelle wurde 63 Jahre später ein neuer Sakralbau eingeweiht. Auf den ersten Blick wirkt die Neue Synagoge unscheinbar: glatte, sandsteinfarbene Wände mit unregelmäßigen Fenstern. Daneben steht noch ein weiterer Bau, der in sich verdreht ist, dazwischen liegt eine begrünte Fläche, die zum Verweilen einladen. In der Architektur verbirgt sich viel: Es geht darum, das Jüdische sichtbar zu machen und die Gemeinde in die Stadt zu öffnen. In der Form soll sich die Diaspora und der Wunsch nach einer festen Heimat widerspiegeln.

Weitere Informationen

Adresse:
Hasenberg 1
01067 Dresden

Die Göltzschtalbrücke im Vogtland

Göltzschtalbrücke
Göltzschtalbrücke Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich

Sie gilt als größte Eisenbahn-Ziegelbrücke der Welt und ist das Wahrzeichen des Vogtlands: die Göltzschtalbrücke. Ihr Bau wurde im Zuge des Baus der Eisenbahnlinie Leipzig-Nürnberg in den Jahren 1846 bis 1851 beschlossen. Entworfen wurde die Brücke von Johann Andreas Schubert. Nachdem ein deutschlandweit ausgelobter Wettbewerb 1845 zu keinen Ergebnis kam, weil keiner der Vorschläge die statische Sicherheit nachweisen konnte, legte der Leiter der Prüfungskommission selbst Hand an. Die 1851 fertiggestellte Ziegelstein-Brücke hat eine Höhe von 78 Metern und ist 574 Meter lang. Lediglich für die Fundamente, Pfeilerschäfte und Tragebögen wurde Naturstein genutzt. 

Weitere Informationen

Adresse:
Brückenstraße
08491 Reichenbach/Vogtland, OT Netzschkau

Albrechtsburg in Meißen

Die Albrechtsburg in Meißen
Albrechtsburg in Meißen Bildrechte: IMAGO/F. Berger

Die Albrechtsburg in Meißen ist eines der bekanntesten spätgotischen Architekturdenkmäler. Sie entstand zwischen 1471 und 1524 und gilt als der erste Schlossbau Deutschlands. Bereits im Jahr 929 entstand auf einem Felsen über dem Elbtal eine hölzerne, später eine steinerne Festung. Arnold von Westfalen baute sie schließlich im Auftrag der in Sachsen regierenden Brüder Ernst und Albrecht von Wettin zum Schloss um.

Aufgrund der steilen Hanglage führt das Kellergeschoss über zwei Etagen, gefolgt von Erdgeschoss und drei weiteren Etagen. Architektonische Neuheit waren damals die Lichtführung durch sogenannte Vorhangbogenfenster sowie die im ganzen Schloss eingesetzten Zellengewölbe. Eine Treppe aus geschwungenen Stufen – der Große Wendelstein – gilt als Meisterwerk des Treppenbaus.

Weitere Informationen

Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung des Freistaates Sachsen ist die Albrechtsburg Meißen vorübergehend für Besucher geschlossen.

Adresse:
Domplatz 1
01662 Meißen

Öffnungezeiten:
täglich, 10 bis 17 Uhr

Alle besucherrelevanten Bereiche sind barrierefrei zugänglich, der Zugang zum Domplatz ist über einen Panorama-Aufzug möglich. Außerdem gibt es einen multimedialen Ausstellungsführer in deutscher Gebärdensprache.

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Bildrechte: IMAGO

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 25. Juni 2021 | 12:10 Uhr

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